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Holl / SPI

Spezialist für Metallverarbeitung sorgt für modernes Design in Arztpraxen

| Autor/ Redakteur: Christian Burdorf / Stefan Graf

Der Leipziger Metallverarbeiter Holl ist ein Zulieferer für Dantschke Medizintechnik, die Metallmöbel produziert. Für die Konstruktion und Fertigung kommen neben Standard-Software passgenaue Lösungen für die Blech- konstruktion von SPI zum Einsatz.

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Mensch und Maschine: Das Einhalten der Biegefolge verlangt nach wie vor gut qualifizierte Mitarbeiter.
Mensch und Maschine: Das Einhalten der Biegefolge verlangt nach wie vor gut qualifizierte Mitarbeiter.
(Bild: Holl)

Mitunter betritt man einen Raum und fühlt sich spontan gut aufgehoben. Immer öfter sogar, wenn es sich um ein Behandlungszimmer in einer HNO-Praxis handelt. Das positiv gestaltete Gesamtbild erzeugt eine entspannte Grundstimmung und schafft ein vertrauensvolles Klima. Wenn dann neben Formschönheit und Ästhetik auch noch Aspekte wie Hygiene und Beanspruchbarkeit gepaart mit Bequemlichkeit erlebbar werden, wird der Arztbesuch viel selbstverständlicher zum stressfreien Gesamterlebnis.

Die bei Leipzig ansässige Holl GmbH hat sich auf professionelle Metallverarbeitung spezialisiert. Unter anderem ist sie als Zulieferer mit der Herstellung von Metallmöbeln für die Firma dantschke Medizintechnik unterwegs, deren Arbeitsplätze für HNO-Ärzte in diversen Praxen in ganz Deutschland, in europäischen Nachbarstaaten, im Vorderen Orient und sogar in China zu finden sind.

Mit Erfahrungen aus über 70 Jahren Blechverarbeitung und mehr als 20 Jahren in der Technologie von Laserschneidanlagen führt Holl nach eigener Aussage Tradition und Innovation zusammen. Immer mit dem Anspruch, "die Wünsche unserer Kunden optimal zu realisieren", wie Ines Rathmann betont, die heute in dritter Generation die Belange des Familienbetriebes leitet.

Der Einstieg in die moderne Blechverarbeitung

Bereits 1997 wurde die erste Trumpf-Laserschneidanlage angeschafft: der Einstieg in die moderne Blechverarbeitung. Heute gehören mehrere Abkantpressen, Laser- und Schweißmaschinen sowie weitere Blechbearbeitungsanlagen zum Maschinenpark. Das Produktprogramm ist breit gefächert und deckt Zulieferteile für den Maschinen- und Apparatebau, die Medizin- und Werbetechnik sowie für den Anlagen- und den Fahrzeugbau ab.

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Bauteilzeichnungen und Fertigungsdokumente entstehen aus verschiedensten Vorlagen, die von einfachen Skizzen bis zu konkreten, vom Kunden eingereichten Konstruktionsunterlagen reichen. "Um mit dem Stand der Technik mithalten zu können, den steigenden Anforderungen unserer Kunden gerecht zu werden und natürlich, um die Arbeitsbedingungen unserer 40 Mitarbeiter weiter zu verbessern, investieren wir laufend in neue Maschinen, Arbeitsmittel und eben Software", erklärt Rathmann.

So werden unter anderem die Softwaresysteme Solidworks und Trutops genutzt. Schon bald wurde klar, dass das CAD-Basissystem allein nicht ausreichte. Die Solidworks Goldpartner-Lösung Sheet-Metal-Works aus dem Ahrensburger IT-Unternehmen SPI ist eine Applikation, die die Anforderungen und speziellen Ansprüchen der Blechkonstruktion vor allem im Sinne der Datendurchgängigkeit in der Prozesskette Blech gerecht wird. Seit 2007 kommt auch Sheet-Metal-Works von SPI mit dem speziellen Trumpf-Interface zum Einsatz. Heute arbeitet man bei Holl mit insgesamt jeweils vier Lizenzen.

Durchgängigkeit in der Prozesskette Blech

„Früher mussten wir neu berechnen und umkonstruieren. Gewisse Teile, die unsere Kunden vorgaben, ließen sich nicht fertigen“, erinnert sich Fritz Marschke, Projektingenieur bei Holl. „Wenn wir unsere Bauteile mit SPI berechnen, erhalten wir unmittelbar belastbare Daten, die wir dank der Schnittstelle zu unseren Maschinen 1:1 in die NC-Programmierung übernehmen können. SPI liefert uns die Daten sowohl für unsere Trumpf-Laser als auch für unsere Bystronic Bystar und für unsere Biegemaschinen. Wir müssen nur das jeweilige Ausgabeziel einstellen und erhalten in Sekunden korrekte Daten für die NC-Programmierung." Auch importierte Teile mit Ungenauigkeiten werden fertigungsgerecht abgewickelt, ebenso scharfkantige, nicht verrundete Volumenkörper. Dabei werden alle in der SPI Datenbank hinterlegten Technologieinformationen wie Material, Blechstärke und Biege-, Stanz- und Umformwerkzeugdaten berücksichtigt.

SPI berechnet anschließend die fertigungsgerechte Abwicklung. SPI liefert die fertigungsgerechte Abwicklung, die an Laser-, und Biegeprogramme übergeben wird und dort mit geringstem oder keinem Aufwand für die Ansteuerung der Maschinen verwendet werden kann.

„Mit der Einführung der SPI Software haben wir einen weiteren Schritt zur Automatisierung unserer Prozesse vollzogen", fasst Rathmann zusammen. "Unserem Anspruch, höchste Qualität zu vertretbaren Preisen zu liefern, können wir auf diese Weise noch besser gerecht werden. Mit SPI haben wir eine kompetenten Software-Experten gefunden, der die Prozesse der Branche kennt und in intelligente Algorithmen überführt hat. Wir denken derzeit darüber nach, weiter in Software zu investieren. Ich habe das Gefühl, dass wir so für die Herausforderungen der Zukunft bestens aufgestellt sind.

SPI auf der Blechexpo: Halle 1, Stand 1007

Weitere Meldungen zur Blechexpo finden Sie in unserem Special.

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