Verhaltenes Wachstum

Es kommt mehr Stahl aus Deutschland, aber ...

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Politik muss Nachfrageimpulse für Stahl in die Wege leiten

Die Wirtschaftsvereinigung Stahl fordert außerdem von der Politik zusätzliche Nachfrageimpulse ein, damit sich die Lage erholen kann. Mit Blick auf die geplanten staatlichen Infrastrukturinvestitionen von rund 500 Milliarden Euro in den kommenden Jahren sagt Rippel, dass diese angekündigten Investitionen nun auch möglichst schnell in der Wirtschaft ankommen müssen. „Daraus kann ein entscheidender Konjunkturimpuls erwachsen“, wie Rippel glaubt. Die Branchenvertreterin spricht sich auch dafür aus, dass bei öffentlichen Beschaffungen heimische Stahlfabrikanten bevorteilt werden sollten. Dazu sollte in die Vergabeverfahren ein verbindliches „Made-in-EU-Kriterium“ einfließen. Der Hintergrund von allem: Deutschlands Stahlbranche ist unter Druck. Und wegen Überkapazitäten baut der größte heimische Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europa bereits Tausende von Stellen ab. Die Energiekosten belasten auch stark. Es gibt aber auch positive Nachrichten: So hob der Stahlhersteller Salzgitter nun seine Prognose für das Jahr 2026 an.

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