Dekarbonisierung Umweltfreundlicher Schwedenstahl für Toyota Material Handling Europe

Von Dipl.-Betriebswirt (FH) Bernd Maienschein 1 min Lesedauer

Den CO2-Fußabdruck seines bekannten Handhubwagens Toyota Lifter LHM230 hat Toyota Material Handling Europe jetzt um 18 Prozent reduziert. Für Gabel und Rahmen setzen die Japaner auf SSAB Zero-Stahl aus Schweden.

Mithilfe von SSAB Zero-Stahl aus Schweden reduziert Toyota Material Handling Europe schon heute seinen Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck in der Serienproduktion.(Bild:  Toyota Material Handling)
Mithilfe von SSAB Zero-Stahl aus Schweden reduziert Toyota Material Handling Europe schon heute seinen Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck in der Serienproduktion.
(Bild: Toyota Material Handling)

Als Teil der Toyota Industries Corporation (TICO) ist Toyota Material Handling der weltweit mit Abstand größte Produzent von Flurförderzeugen, bei deren Produktion Stahl ein zentraler Bestandteil ist. Toyota Material Handling Europe fertigt eigenen Angaben zufolge jedes Jahr rund 80.000 Handhubwagen und 15.000 Elektrohubwagen. Bei der Produktion seines Handhubwagens Toyota Lifter LHM230 hat man jetzt auf CO2-reduzierten Stahl von SSAB umgestellt – ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Unternehmensziel, bis zum Geschäftsjahr 2041 Netto-Null-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu erreichen.

Durch den Einsatz von SSAB Zero senken wir die Emissionen in den Gabeln und Rahmen unserer Handhubwagen um bis zu 75 Prozent.

Per Fyrenius, SVP Corporate Development bei Toyota Material Handling Europe

Warum hat sich Toyota für seine umweltfreundliche Aktion ausgerechnet für den LHM230 entschieden? Ganz einfach: Man will eine möglichst große Wirkung bei der CO2-Reduzierung erzielen, und das ist zum Start bei einem absatzstarken Volumengerät natürlich am vielversprechendsten. Der SSAB Zero-Stahl wird aber auch bei der Gabelproduktion von drei elektrischen Toyota BT Levio-Niederhubwagen verwendet: dem LWE130, LWE140 und LWE160.

Verifiziert für höchste Anforderungen

Wie der Weltmarktführer angibt, erforderte die Einführung von SSAB Zero eine Verifizierung, um sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Kompatibilität mit der Produktion sicherzustellen. Camilla Åkerman, Program Manager Fossil-Free Products beim Staplerhersteller: „Die größte Herausforderung bestand darin, das Material zu verifizieren. Um die erforderliche Leistungsfähigkeit sicherzustellen, war ein robuster Verifizierungsplan notwendig. Das war eine Herausforderung, aber die Ergebnisse waren sehr positiv.“

Für Detail-Interessierte: Die fossilen Kohlenstoffdioxid-Emissionen bei der Produktion von SSAB Zero-Stahl durch den schwedischen Stahlkocher SSAB liegen bei weniger als 0,05 Kilogramm Kohlenstoff-Äquivalent pro Kilogramm Stahl in Scope 1 und 2 des Greenhouse Gas Protocol.

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