Anbieter zum Thema
Festkörperlaser sind auf dem Vormarsch
Außer dem etablierten CO2-Laser ist in den vergangenen Jahren der Festkörperlaser (FKL) als Strahlquelle immer stärker in die Welt der 2D- und 3D-Schneidapplikationen eingetrungen. Beide Technologien haben ihre Vorteile und sind beim schwäbischen Hersteller im gesamten Produktportfolio verfügbar. Dr. Hesse erklärt: „Wenn es um das 2D-Schmelzschneiden (siehe Kasten) von Edelstahl im Dickblechbereich geht, ist unter rein technischen Gesichtspunkten der CO2-Laser immer noch das Werkzeug, das zur höchsten erreichbaren Schnittqualität führt. Ab circa 10 mm aufwärts erlaubt er auch noch höhere Schneidvorschübe. Das sind technologische Alleinstellungsmerkmale des CO2-Lasers.“ Ralf Kohllöffel, Produktmanager 3D-Lasermaschinen bei Trumpf, ergänzt: „Das lässt sich auch beim Schneiden von 3D-Bauteilen aus Aluminium beobachten.“ Zudem kann eine 3D-CO2-Laseranlage auch tiefschweißen. „Hier habe ich bei gleicher Investition“, so Kohllöffel weiter, „und durch die höhere Laserleistung bei der CO2-Maschine eine höhere Bauteil- und Applikationsflexibilität gegenüber dem FKL und ein schnelleres Einfahren bei Applikationswechsel. Viele Kunden, die nicht genau wissen, welche Anforderungen morgen auf sie warten, entscheiden sich im Bereich der 3D-Bearbeitung deshalb für eine CO2-Laseranlage.“
(ID:43171855)