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Neue Maschinen benötigen 30% weniger Energie
Auch bei den CO2-Laserschneidanlagen beweist Trumpf Innovationsgeist. So verbrauchen die neuen TruFlow-Laser der Maschinenserie TruLaser 5000 rund 30 % weniger Strom als die Vorgängermodelle. Unter anderem ist ein weiterentwickeltes Kühlkonzept dafür verantwortlich, dass der Strombedarf des Lasergeräts erheblich schrumpft. Aber auch schneidtechnologisch gab es deutliche Sprünge. So lassen sich mit der Prozessoption BrightLine verblüffend glatte, nahezu spiegelnde Schnittkanten im Dickblech Edelstahl mit dem CO2-Laser produzieren.
Die 3D-Laserbearbeitung ist auch für große Stückzahlen geeignet
Die 3D-Laserbearbeitung wurde lange Zeit vorwiegend im Prototypenbau eingesetzt. Doch mit dem Umstieg der Automobilhersteller auf warmumgeformte Karosseriebauteile hat sich das geändert. „Der große Startschuss für die Fertigung mit hohen Stückzahlen“, so Kohllöffel, „fiel 2004 mit Volkswagen. Wenn Produktivität und Teilekosten die wichtigsten Faktoren sind, ist die neue TruLaser Cell 8030 prädestiniert.“ Wenn Flexibilität vorrangig ist, etwa für Job Shops, ist die Serie TruLaser Cell 7000 als Modulbaukasten eine hervorragende Alternative. „Die TruLaser Cell 8030 ist die zweite Generation einer spezialisierten hochproduktiven Maschine bei Trumpf mit klar adressierbarer Aufgabe, nämlich Laserschneiden warmumgeformter 3D-Bauteile bei großen Losgrößen und vielen Produktverbesserungen“, erklärt 3D-Spezialist Kohllöffel. Die Maschine beansprucht weniger als 50 m2 Aufstellfläche und lässt sich leicht in bestehende Fertigungsumgebungen integrieren. Trumpf hat die Steuerungsabläufe optimiert, die Nebenzeiten vermindert und gleichzeitig die Effektivität der Anlage gesteigert. Serienmäßig ist ein hochdynamischer Rotationswechsler eingebaut. „Das ist ein entscheidender Vorteil“, erklärt Kohllöffel, „denn die schnelle Drehzeit des Tisches sorgt für hohe Produktivität und minimale Teilekosten.“ Gegenüber der Split-Kabine muss der Bediener nicht mehr von der einen zur anderen Kabine laufen, um Teile auszuwechseln. Um die Produktivität in der automatisierten Fertigung noch weiter zu steigern, gibt es als neue Option bei der zweiten Generation der TruLaser Cell 8030 nun sogar einen Rundschalttisch mit drei Stationen. Kohllöffel stellt fest: „Durch die Trennung der Be- und Entladebereiche sind unsere Kunden in der Lage, unabhängig voneinander die Aufgaben durchzuführen. Nur so werden die immer kürzeren Schneidzeiten auch in eine Realproduktivität umgewandelt.“ Erhöhte Bauteilequalität und noch mehr Produktionssicherheit erreicht die Maschine durch die neue optische Butzenerkennung ObserveLine, die so schnell ist, dass sie die Schneidzeit kaum beeinflusst. Auch das Schmutzproblem, das beim Schneiden von warmumgeformten Bauteilen bisher häufig eine Belastung darstellte, ist durch ein neues, dreistufiges System gelöst – und die Verfügbarkeit ist damit erhöht. Noch viele weitere optionale Funktionen können dazu beitragen, den Fertigungsprozess effizienter zu gestalten. „Um eine flexiblere Investition zu erreichen“, argumentiert Kohllöffel, „haben wir bei der TruLaser Cell 8030 bewusst den Schwerpunkt auf das Optionieren von Funktionen gelegt. Das heißt, der Anwender kann entscheiden, welche Module optimal zu seinen Bedürfnissen und seinem Budget passen.“
Mehr Effizient durch Integration in den Gesamtprozess
Um die Produktivität zu steigern, spielt auch die nahtlose Integration der Laseranlage in einen automatisch ablaufenden, datendurchgängigen Gesamtprozess vom Design bis zum fertigen Bauteil eine immer größere Rolle. Das erfordert Know-how über die gesamte Fertigungskette. Hierin zeigt sich einer der großen Vorteile von Trumpf, denn der Anwender erhält beim schwäbischen Anlagenhersteller ganzheitliche Lösungen. Von der Maschine über die Automatisierung und Software bis hin zu Finanzierung und Services kommt praktisch alles aus einer Hand. Es gibt darüber hinaus eine große Auswahl an Laserschneidmaschinen mit eigenentwickelten CO2- und Festkörperlaser-Strahlquellen über alle Laserleistungen hinweg. „So können unsere Kunden aus dem umfangreichen Produktportfolio genau die richtige Maschine für das entsprechende Anwendungsspektrum auswählen – und zwar als verlässliche, ausgereifte Serienmaschine“, sagt Dr. Hesse. Und was die Zukunft betrifft, sind sich die beiden Experten einig: „Trotz der 35-jährigen Erfolgsgeschichte besteht noch immer hohes Innovationspotenzial im Laserschneiden – sowohl auf Seiten der Strahlquellen, also dem Werkzeug, als auch auf Maschinenseite.“
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