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Trends bei Laserschneidanlagen

| Autor/ Redakteur: Athanassios Kaliudis / Dietmar Kuhn

Laseranlagen schneiden sowohl 2D- als auch 3D-Bauteile. Dabei sollen die Anlagen immer schneller, präziser, flexibler, möglichst automatisiert und damit produktiver werden, energieeffizient arbeiten, wenig Platz einnehmen und einfach zu bedienen sein. Diesen Spagat hat Trumpf jetzt mit Laserschneidmaschinen der neuesten Generation geschafft.

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Laserschneiden einer Automobil-B-Säule mit der neuen TruLaser Cell 8030.
Laserschneiden einer Automobil-B-Säule mit der neuen TruLaser Cell 8030.
( Bild: Trumpf )

Als eines der schärfsten Werkzeuge zum Trennen von Metallen hat sich in den letzten Jahrzehnten das Medium Licht bewährt. Das Trennen von Metallen war eine der ersten Laserapplikationen in der Materialbearbeitung. Und heute, nach rund 50 Jahren Laserexistenz, gehört das Schneiden neben dem Schweißen und Gravieren immer noch zu den am häufigsten vorkommenden Aufgaben, die der Laserstrahl täglich in der Industrie ausführt. Und er macht das immer effizienter, zuverlässiger und mit steigender Qualität, ob bei hohen oder niedrigen Stückzahlen. Laserschneidanlagen meistern mannigfaltige Aufgabenstellungen und Anforderungen: vom Lasermikroschneiden hauchdünner, filigraner medizinischer Bauteile bis hin zum 3D-Lasermakroschneiden von Rohren oder warmumgeformten Karosseriebauteilen für die Automobilindustrie. Sie machen weder vor Bau- oder Edelstahl noch vor stark reflektierenden Metallen wie Aluminium, Kupfer, Messing oder Titan halt. Derzeit bewältigen Laserschneidanlagen Edelstahlbleche in einer Dicke bis zu 50 mm.

Für jede Aufgabe die optimale Bearbeitungstechnik

Bei der Auswahl einer geeigneten Anlage ist es wichtig, diese optimal auf die jeweilige Aufgabenstellung und die Anforderungen hin aussuchen zu können und dabei potenzielle zukünftige Vorhaben mit zu berücksichtigen. Dr. Tim Hesse, Leiter Grundlagenentwicklung 2D-Laserschneiden bei Trumpf in Ditzingen, weiß um die heutigen Herausforderungen: „Es dreht sich letztlich um das Thema Wirtschaftlichkeit. Die Bearbeitungszeit für ein Bauteil soll stetig weiter reduziert und das Material dabei effizient ausgenutzt werden – und das bei hoher Fertigungsqualität.“ Und darauf sind die neuesten Generationen der Trumpf-2D- und -3D-Laserschneidanlagen durch Neuentwicklungen jetzt noch besser getrimmt: „In puncto Produktivität und der damit verbundenen Wirtschaftlichkeit haben unsere Maschinen große Sprünge gemacht und neue Maßstäbe gesetzt. Was das 2D-Schneiden angeht, können wir heute bei Trumpf sowohl die CO2- als auch Festkörperlaser-Schneidanlagen als Universalmaschinen betrachten“, sagt Dr. Hesse. Universell bedeutet: Laserschneidanlagen beherrschen ein breites Blechdicken- und Werkstoffspektrum, und das – für die jeweilige Laserschneidtechnik betrachtet – auf jeweils höchstem Qualitätsniveau.

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