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Innerhalb kürzester Zeit lässt sich so eine steife und schwingungsarme Achs-Kombination ermitteln. Dies ermög-licht eine schnelle und sichere Beurteilung des Systems im Hinblick auf eine günstige Kombination von Steifigkeiten und Massen. Das Ergebnis ist ein Linearachsensystem mit minimierter Schwingungsanfälligkeit sowie Steifigkeitsempfehlungen für die umgebende Konstruktion.
Zweiter Simulationsschritt zeigt Belastungen und Verformungen unter Betriebsbedingungen
In einer zweiten Stufe werden zusätzlich Lasten und kinematische Angaben wie Wege, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen berücksichtigt. Die Simulation zeigt dann Verformungen und Belastungen unter Betriebsbedingungen.
Zudem ist es möglich, die Grenzlasten und die Lebensdauer abzuschätzen. Mit Hilfe dieser Ergebnisse lässt sich effizient ein verformungs- und verschleißarmes System konstruieren.
In der dritten Stufe schließlich werden Abläufe als Abfolge kleiner Zeitschritte simuliert. So lassen sich Bewegungen und Verformungen im Betrieb beurteilen. Ermittelt werden dabei die zu erwartenden dynamischen Lastanteile sowie die zyklusspezifischen Belastungshöhen, Belastungsorte und -zeitpunkte. Anhand dieser Angaben ergeben sich Aussagen zu Lebensdauer, Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit des Systems, so dass die gesamten Abläufe weiter optimiert werden können.
Ein universell einsetzbares Ablagesystem als Ergebnis
Innerhalb kürzester Zeit entstand auf diese Weise ein Ablagesystem nach dem Baukastenkonzept, das sich schnell an die jeweiligen Anforderungen in unterschiedlichen Branchen anpassen lässt. Die ungerichteten Teile werden von dem System über eine Pufferachse in Reihe gestapelt, die der Übergabelage der zu beladenden Behältnisse entspricht.
Anschließend übernimmt ein am Schunk-Raumportalsystem angebautes Greifersystem die Bauteile von der Pufferachse und legt diese in die vorgegebenen Behältnisse ab. Alle gängigen Behälter, die sich auf das Maß einer Europalette zurückführen lassen, wie Gitterboxen, Europaletten, Blisterverpackungen und Kleinladungsträger können von dem Kiwi-Ablagesystem verarbeitet werden. Ein Tandemprinzip ermöglicht den Wechsel der vollen Behälter, ohne den Produktionsprozess zu unterbrechen.
Greifersystem und Pufferzone je nach Anforderungen ausgelegt
Abhängig von den jeweiligen Anforderungen, vom Bauteil und den zu beladenden Behältnissen werden das Greifersystem und die Pufferzone ausgelegt. Das universell einsetzbare Ablagesystem lässt sich in Aufbau und Funktion sehr einfach an spezifische Anforderungen anpassen und ist zudem jederzeit erweiterbar.
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