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Fluidtechnik

Vorteile hydraulischer Antriebe beim Stanzen unbestritten

| Autor/ Redakteur: Bert Brahmer / Helmut Klemm

Seit über 30 Jahren sind hydraulische Antriebe für Stanz-Nibbelmaschinen State-of-the-Art – Stand der Technik; und auch heute noch sind ihre Vorteile trotz der Alternative der servoelektrischen Direktantriebe unbestritten. Ein neuer Antrieb für den sogenannten Midrange-Bereich markiert das derzeitige Leistungsniveau.

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Bild 1: Beim Stanzen, Nibbeln und Umformen wird im Midrange-Bereich von der Hydraulik bei deutlich reduzierten Kosten noch volle Flexibilität und Genauigkeit gefordert.
Bild 1: Beim Stanzen, Nibbeln und Umformen wird im Midrange-Bereich von der Hydraulik bei deutlich reduzierten Kosten noch volle Flexibilität und Genauigkeit gefordert.
( Bild: Jinan Foundry )

Ein Blick auf die Anforderungen an einen Stanz-Nibbelantrieb verdeutlicht die technische Herausforderung:

  • vmax 200 bis 800 mm/s,
  • Fmax 200 bis 300 kN,
  • Genauigkeit bis 0,01 mm,
  • Schock und Vibration > 100 g,
  • gute Energie-Effizienz.

Die maximale Stößelgeschwindigkeit und Maximalkraft definieren die Einordnung der jeweiligen Maschine in die Segmente Entry, Midrange und High-End. Eine Maximalkraft von etwa 200 bis 300 kN hat sich weltweit in diesem Anwendungssegment etabliert. Für Bleche bis 8 mm Dicke sind damit alle sinnvollen Bearbeitungen möglich.

Gleiche Energieeffizienz bei reduziertem Bauteilaufwand

Die Genauigkeit bezieht sich auf die erzielbare Reproduzierbarkeit beim Umformen. Für beste Umformergebnisse sind Genauigkeiten um 0,02 mm bereits voll ausreichend – dies zeigt die Anwendungserfahrung aus mehr als 30 Jahren. Deutlich mehr zu beanspruchen, verschiedentlich wird sogar 1 µm reklamiert, wäre einerseits antriebstechnisch unseriös und andererseits bei tatsächlicher Umsetzung auch „overengineered“. Nicht zu unterschätzen sind allerdings die Belastungen aus Schock und Vibration. Sowohl beim Auftreffen des Stößels auf das Blech als auch beim ungedämpften Schnittschlag treten diese Belastungen auf. Alle am Stanzantrieb verbauten Komponenten müssen dafür dauerfest sein.

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