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Werkzeuge für die Zukunft: Vorsprung des Feinschneidens

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Die höhere Geschwindigkeit treibt Technik und Material an ihre Grenzen. Daher ist es wichtig, den Verschleiß zu senken und die Standzeit zu erhöhen. Dafür braucht es die richtige Kombination aus Konstruktion, Werkstoff, Material und Beschichtung. Für letzteres hat Feintool vergangenes Jahr eine innovative Lösung auf den Markt gebracht: FeinAl. Das Feintool-Team hat über zwei Jahre dieser Beschichtung entwickelt, die wie ein Trennmittel zwischen Stempel und Teilematerial wirkt. FeinAl bietet einen sehr guten abrasiven Verschleißwiderstand, bessere Temperaturbeständigkeit und eine gute Zähigkeit. Diese Vorzüge erreicht die Beschichtung durch ihren besonderen Aufbau: Sie besteht nicht, wie die meisten anderen Verschleißschutzschichten, aus nur einer Lage, etwa Titancarbonnitrid (TiCN) oder Aluminiumchromnitrid (AlCrN), sondern aus mehreren jeweils nur Nanometer dicken Schichten, die auf das Aktivelement aufgedampft werden. Diese Kombination aus Lagen mit verschiedenen Eigenschaften, etwa solchen für hohe Wärmedämmung und solchen für hohe Härte, macht FeinAl optimal widerstandsfähig gegen thermische und mechanische Wechselbelastungen, wie sie beim Feinschneiden auftreten.

Simulation zur Unterstützung

Wenn es dann zu Wartungsarbeiten oder Reparaturen kommt, gilt es keine Zeit zu verlieren. Daher sind viele der aktuellen Werkzeuge modular aufgebaut und bestehen aus mehreren eigenständig funktionierenden Einheiten. Das erleichtert laut Sven Hofstetter die Wartung: „So kann man neben der Presse Ersatzmodule bereitlegen und bei einer Störung nur das jeweilige Element wechseln. Und nach zehn Minuten produziert die Presse wieder.“ Zusätzlich bietet Feintool seinen Kunden bei jedem Werkzeug einen Start-Support an. Dabei ist ein Werkzeugmacher von Feintool mehrere Tage oder Wochen im Betrieb beim Kunden und hilft, die Produktion hoch zu fahren und das Knowhow zur Wartung und Abstimmung der Werkzeuge zu trainieren.

Um bei Werkzeugprojekten die Machbarkeit zeitnahe abzusichern, setzt Feintool auf Simulationen. Diese helfen zudem, gemäss Kundenanforderungen das ideale Werkzeug für das gewünschte Teil bereitzustellen. Simulationen sind vor allem aufgrund der steigenden Komplexität der Teile unabdingbar.

Dank des Einsatzes von Simulationen kann Feintool auch anspruchsvolle Projekte innerhalb des gesteckten Zeitrahmens realisieren.

Feintool auf der Euroblech 2016: Halle 27, Stand J104

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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