Anbieter zum Thema
Auch die Hersteller von Sägemaschinen sind gefordert
Auf den Werkzeug- und Formenbau konzentriert man sich bei Röders, einem Spezialisten für die HSC-Bearbeitung in Soltau. Deshalb werde man auf der AMB 2012 (Halle 9, Stand 9C 58) die Hartbearbeitung zum Schwerpunkt machen. Daneben „zeigen wir die Fertigung von Zahnrädern in kleinen Serien und Einzelstücken und Automatisierungslösungen für die immer stärker im Fokus stehende Wirtschaftlichkeit, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt werden können“, kündigt Vertriebsleiter Dr.-Ing. Oliver Gossel an.
Der Trend zu hochfesten Materialien stellt auch Sägemaschinenhersteller vor ähnliche Herausforderungen wie die Werkzeugmaschinenhersteller. Behringer reagiert zum Beispiel mit „Hochleistungssägetechnik, was für uns bedeutet, nicht nur schwer zerspanbare Materialien trennen zu können, sondern diese auch noch in rasantem Tempo zu zerspanen“, sagt Geschäftsführer Christian Behringer.
So lasse sich beispielsweise die Hochleistungssäge HBM540A mit dem Speed-Cutting-Kit (SC-Kit) aufrüsten. Behringer: „Das Ergebnis sind höhere Schnittleistungen, bis zu siebenfach reduzierte Zykluszeiten, ein konstant hoher Spanabtrag, saubere Schnittoberflächen und kurze Reststücke.“
Speziell für das Trennen hochlegierter, wärmebeständiger Stähle mit mehr als 1200 N/mm² stelle die Tochtergesellschaft Eisele auf dem Behringer-Stand 6B32 in Halle 6 der AMB 2012 zudem die HCS 160 vor. „Sie bildet die ideale Mischung aus vielfach bewährter Sägetechnologie, verbunden mit einem hohen Maß an Variabilität und Anpassungsfähigkeit.“
Während auf der einen Seite die Anforderungen ständig steigen, was den deutschen und europäischen Hightech-Maschinenherstellern durchaus zugute kommt, verlangen auf der anderen Seite die Märkte mit den aktuell höchsten Wachstumsraten nach bezahlbaren Serienmaschinen. Die These, dass vor allem die aufstrebenden BRIC-Staaten einfachere und damit günstigere Maschinen verlangen, bezweifelt Dr. Gossel allerdings. Der Röders-Vertriebsmann hat festgestellt, dass es beispielsweise in China „eine ganz klare Strategie gibt, die optimale Technik und nicht die vordergründig billigsten Maschinen einzusetzen“.
Niles Simmons setzt auf modulares Baukastenprinzip
Beide Tendenzen hat man beim Sägenhersteller Behringer ausgemacht: „In Schwellenländern gibt es tatsächlich beide Varianten: Einerseits heißt die Devise weniger Automatisierung, weniger Komplexität und schnell erlernbare Handhabung, andererseits werden aber auch in diesen Ländern technologisch hochwertige Maschinen für schwierige oder vielschichtige Aufgaben benötigt.“
(ID:35524820)