Ausblick

Wie wird 2023?

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„Wir freuen uns auf den Bezug unseres neuen Headquarters in Hattersheim“, sagt Bruno Schnekenburger, CEO bei Yaskawa Europe. „Obwohl sich diverse Schwierigkeiten über die gesamte Bauzeit hinweg ergeben haben, können wir plangemäß nach nur zwölf Monaten Bauzeit unsere neuen Büros und Arbeitsplätze beziehen.“(Bild:  Steffe Matthes)
„Wir freuen uns auf den Bezug unseres neuen Headquarters in Hattersheim“, sagt Bruno Schnekenburger, CEO bei Yaskawa Europe. „Obwohl sich diverse Schwierigkeiten über die gesamte Bauzeit hinweg ergeben haben, können wir plangemäß nach nur zwölf Monaten Bauzeit unsere neuen Büros und Arbeitsplätze beziehen.“
(Bild: Steffe Matthes)

Was wird in Ihren Augen die größte Herausforderung 2023?

Bruno Schnekenburger: Nachdem beim Thema Lieferketten langsam Entspannung eintritt, sind die ungewissen Zeiten, die Inflation, die Ressourcenknappheit, hohe Rohstoffpreise und der Fachkräftemangel sicher die größten Herausforderungen. Und unsere Kunden haben die gleichen Herausforderungen. Aber bekanntlich ist jede Herausforderung auch eine Chance.

Wir bieten unseren Kunden Produkte und Lösungen an, die dazu beitragen, diese Herausforderungen zu meistern. Mit Automatisierung und Robotik werden die Produktionen letzten Endes effizienter, weniger Material fällt ab und mit unseren regenerativen Matrix-Umrichtern oder mit unseren Robotern, die Bremsenergie im Betrieb zurückgewinnen, helfen wir auch dabei, den gestiegenen Energiekosten entgegenzuwirken.

Wie bereitet sich Ihr Unternehmen auf diese Herausforderung vor?

Was unseren Energiebedarf angeht, haben wir bereits seit Jahren stark in nachhaltige Lösungen investiert. In Allershausen an unserem Robotik-Standort haben wir bereits 2012 nach KfW-Standard 50 gebaut und beziehen Energie aus unser eigenen Photovoltaikanlage sowie aus einem nahe gelegenen Biokraftwerk. Unser neues Gebäude in Hattersheim erfüllt KfW-Standard 40 und hier ist ebenfalls unser gesamtes Dach mit PV-Modulen versehen. Auch in unserer Fabrik in Slowenien – aus der wir 80 Prozent unseres europäischen Bedarfs an Robotern decken – wird die Wärmeenergie zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen generiert.

Im Allgemeinen planen wir unsere Aktivitäten mit großer Umsicht und immer mit Blick auf unsere Kunden, die von uns effiziente und kostengünstige Lösungen erwarten. Zudem engagieren wir uns stark in der Ausbildung von Nachwuchskräften. Was die Gefahr durch Cyberkriminalität betrifft, investieren wir nicht nur in unsere eigene Sicherheit, sondern auch darin, unsere Produkte sicherer zu machen.

Worauf freuen Sie sich 2023 besonders?

Wir freuen uns auf den Bezug unseres neuen Headquarters in Hattersheim. Obwohl sich diverse Schwierigkeiten über die gesamte Bauzeit hinweg ergeben haben, können wir plangemäß nach nur zwölf Monaten Bauzeit unsere neuen Büros und Arbeitsplätze beziehen.

Wir werden an unserem neuen Standort ein modernes Technologie-Zentrum haben, wo wir unsere Kunden weiterhin bei der Lösung ihrer Aufgaben unterstützen können, und eine moderne Academy, in der wir Schulungen auf gewohnt hohem Niveau anbieten. Die Büros und Gemeinschaftsräume sind nach neuesten Standards ausgestattet und bieten die Möglichkeit, auch von verschiedenen Standorten in ganz EMEA zusammenzuarbeiten. In Allershausen werden wir in diesem Jahr ebenfalls eine neue Halle beziehen und unsere Kapazitäten für den Bau von Systemen verdreifachen.

Welche wichtigen Trends sehen Sie für das Jahr 2023?

Der Trend zur Automatisierung und zur Vernetzung von Produktion und Maschinen wird weiter vorangetrieben werden. Materialknappheit, Energiekosten und Personalmangel – alles das sind Probleme, für die die Automatisierung eine adäquate Antwort ist. Das gilt auch für existierende Produktionen und solche, die nach Europa zurückverlagert werden. Wenn sie wettbewerbsfähig sein wollen, werden sie an effizienter Automatisierung nicht vorbeikommen.

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