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Richtmaschinen Wintersteiger kauft Mehrheit an Kohler Maschinenbau

Redakteur: Stéphane Itasse

Die im oberösterreichischen Ried im Innkreis ansässige Wintersteiger AG hat 86% der Geschäftsanteile an der Kohler Maschinenbau GmbH, Friesenheim, übernommen. Wintersteiger ist ein Maschinenbaukonzern mit rund 650 Mitarbeitern, steht im Besitz der hanseatischen Unternehmerfamilie Lange und ist Weltmarktführer in seinen bisher drei Geschäftsfeldern, wie Kohler mitteilt.

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Roland Greul, Vorstand der Wintersteiger AG, und Reiner Blohorn, Geschäftsführer der Kohler Maschinenbau GmbH, sehen neue Perspektiven durch die Zusammenarbeit. Bild: Kohler
Roland Greul, Vorstand der Wintersteiger AG, und Reiner Blohorn, Geschäftsführer der Kohler Maschinenbau GmbH, sehen neue Perspektiven durch die Zusammenarbeit. Bild: Kohler
( Archiv: Vogel Business Media )

„Mit Wintersteiger haben wir einen Investor gefunden, zu dem Kohler hervorragend passt und der alle Voraussetzungen mitbringt, das Unternehmen positiv und nachhaltig weiter zu entwickeln“, sagen die bisherigen Hauptgesellschafter, Manuel und Leonardo Neusch-Frediani. Zum Kaufpreis machte das Unternehmen keine Angaben. „Insbesondere in der strategischen Ausrichtung unter dem neuen Eigentümer und den eigenen Vertriebsstandorten von Wintersteiger auf beinahe allen Kontinenten sehen wir enorme Potenziale für uns“, erläutert Kohler-Geschäftsführer Reiner Blohorn, der mit seiner Führungsmannschaft weiterhin 14% am Unternehmen hält.

Kohler Maschinenbau behält Eigenständigkeit

Auch aus der Vorstandsetage von Wintersteiger kommen laut Kohler positive Signale. „Bei Kohler haben wir eine hohe technische Kompetenz und hervorragende, hoch motivierte Mitarbeiter vorgefunden“, sagt Vorstand Roland Greul und ergänzt: „Die Kohler Maschinenbau GmbH wird als viertes Geschäftsfeld ein bedeutender Bestandteil unserer Firmengruppe und als eigenständiges Unternehmen am heutigen Standort weitergeführt werden“.

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