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Amada/Jordan Blechworxx

Zeigen, was Blechbearbeitung alles kann

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Der eine, die Amada GmbH, ist Hersteller von Hightechmaschinen für die Blechbearbeitung, der andere ist die Jordan Blechworxx GmbH und im Besitz eines hochkarätigen Amada-Maschinenparks. Beide pflegen eine seit Jahrzehnten bestens funktionierende Partnerschaft. Nach Holungen, dem Sitz von Blechworxx, luden sie zu einem gemeinsamen und spannenden Kundentag ein.

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Die Lissmac-Kantenbearbeitungsmaschine ist der Exot in dem Amada-Maschinenpark bei Jordan. Im Hintergrund links stehen die Abkantpressen, rechts die Stanz- und Lasermaschinen.
Die Lissmac-Kantenbearbeitungsmaschine ist der Exot in dem Amada-Maschinenpark bei Jordan. Im Hintergrund links stehen die Abkantpressen, rechts die Stanz- und Lasermaschinen.
(Bild: Kuhn)

Der Mann an der Abkantpresse – es ist eine Amada HD 1003 ATC NT – kommt kaum dazu, seine Arbeit zu tun. Eine Traube von Interessenten – Gäste des Amada-Jordan-Kundentages im nordthüringischen Holungen und natürlich sogenannte Marktbegleiter von Jordan – belagert förmlich den Maschinenbediener. Fragen über Fragen, sie löchern den Mann an der Maschine – der gibt bereitwillig Auskunft. Es scheint ein nie endendes Informationsbedürfnis zu geben. „Wir sind da ziemlich offen“, sagt Christian Jordan, „denn wir haben nichts zu verbergen. Man muss halt immer einen Schritt voraus sein.“ Nebenan, an der Biegemaschine Amada HD 1303 NT das gleiche Bild – und wieder Fragen über Fragen. Diese Szenen wiederholen sich in ähnlicher Weise an den Maschinen der Schneidabteilung, an den Stanz- und Lasermaschinen.

Junges Unternehmen mit first-class Maschinenpark

Das alles spielt sich im Unternehmen von Christian Jordan, Geschäftsführer der Jordan GmbH Blechworxx ab, der sich mit seinem Maschinenlieferanten Amada in bester Weise arrangiert und diesen Kundentag ermöglicht. „Wir haben schon einmal einen gemeinsamen Kundentag veranstaltet“, sagt Jordan.

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Seine Firma hat Jordan 2004 praktisch auf der grünen Wiese gegründet und hier seine Fertigung aufgebaut. Obwohl er eigentlich einer ganz anderen Fakultät angehört – er ist von Haus aus nämlich Informatiker – kennt er sich in Sachen Blech bestens aus. „Dass ich mich in Sachen Software und Datentechnik auskenne, kommt mir bei den softwaregesteuerten Maschinen zugute“, konstatiert er. Eine Anekdote erzählt, dass er sich bereits als Kind im Betrieb seines Vaters tummelte. Der Vater besitzt eine eigene Blechfertigung in Raddestorf in der Nähe von Hannover. War dieser unterwegs in Haan bei Düsseldorf, um eine neue Maschine bei Amada zu kaufen, durfte Jordan Junior schon mal mit an den Rhein. Um die Verkaufsgespräche der Erwachsenen nicht allzusehr zu stören, beschäftigte man Christian Jordan mit Playmobilfiguren – das nur am Rande.

In einer nagelneuen Halle hat Jordan eine Blechfertigung aufgebaut, die er sehr großzügig gestaltet hat. Die Verbindung zu Amada ist geblieben und so setzt er vor allem auf diese Technik. Sein neuestes Kind ist eine Faserlaser-Schneidmaschine mit Drei-Achs-Linearantrieb und der Typenbezeichung FLC-3015 AJ, die erst im Januar 2014 in Betrieb ging. Der Linearantrieb ist aber nur eine von drei neuen integrierten Technologien, die Jordan zur schnellen, präzisen und effizienten Laserbearbeitung verhelfen. Ein zweites Highlight ist das Be-und-Entladesystem. Über dieses flexible Be-und-Entladesystem MP-Flexit werden die Blechtafeln der FLC-3015 AJ zugeführt. Es wurde zusätzlich mit einem Palettenwechsler ausgestattet, über den Jordan Eilaufträge in eine laufende Bearbeitung einschieben kann. Das steigert die Flexibilität noch einmal. Doch was wären die Maschinen ohne die entsprechende Software? Damit die Maschinen auch optimal arbeiten können, braucht es eine Software, welche die gesamte Prozesskette auch abbilden kann. Diese steht Jordan mit der AP-100 EU 2013 zur Verfügung. Damit kann Jordan schnell und einfach die Programme erstellen. Darin sind auch die nachfolgenden Prozesse des Biegens und Schweißens berücksichtigt.

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