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Die erfolgreiche Installation und Inbetriebnahme der Maschine binnen acht Wochen wiederum waren das Ergebnis der engen Zusammenarbeit zwischen GFT und der BLM Group, wobei die Experten des Gothaer Unternehmens sowohl die Investitionsentscheidung als auch den Aufbau der Maschine perfekt vorbereitet hatten. Spanuth: „Wir haben unsere Ma-schinenführer frühzeitig einbezogen und auf ihren künftigen Arbeitsplatz vorbereitet.“ So fuhr unter anderem ein Team von vier GFT-Mitarbeitern für zwei Tage nach Levico Terme, um alle offenen Fragen rund um die Installation vorab zu klären.
Potenziale für weiteres Wachstum
Inzwischen lastet GFT bei seiner neuen Rohrlaserschneidemaschine in aller Regel zwei Schichten gut aus. Weitere Wachstumspotenziale sieht das Unternehmen in der Lohnfertigung für andere Betriebe, mit der es künftig die dritte Schicht belegen will. „Die hohe Flexibilität und Qualität im Laserschneiden macht uns hier für viele Branchen zu einem attraktiven Ansprechpartner“, blickt Schwabe in die Zukunft. Es gebe eben weder in der Region noch bundesweit allzu viele Unternehmen, die über eine solch leistungsfähige Anlage für die Verarbeitung von Jumbo-Rohren verfügen. Deshalb spreche sich die Investition herum, bekomme GFT entsprechend zunehmend Anfragen aus dem Markt. Was hat sich für die Maschinenführer des Unternehmens geändert? „Die Arbeit mit der LT 14 Jumbo ist erheblich vielseitiger und interessanter geworden. Sie macht einfach Spaß“, kommentiert Tobias Wehr seinen neuen Arbeitsplatz. Gleichzeitig erleichtere ihm die komfortable Bedienung mit der automatischen Zuführung der zu schneidenden und der Abführung der geschnittenen Rohre den Arbeitsalltag. Entsprechend schnell haben sich die Maschinenführer mit der neuen Anlage identifiziert.
So werden die Rohre und Profile auf der einen Seite der Maschine von Bündeln automatisch geladen. Auf der anderen Seite bringt die LT 14 Jumbo die fertigen Werkstücke materialschonend aus. Bis drei Meter lange Rohre schleust die Anlage über ein motorisiertes Förderband aus. Längere Rohre werden über einen Kettenförderer abgelegt und gebündelt. Angesichts der sehr anspruchsvollen Anforderungen seiner Kunden verarbeitet GFT grundsätzlich nur hochfesten Stahl bis S 77 bei Rohren und S 960 QL bei Blechen.
Seit der Inbetriebnahme ist die Partnerschaft zwischen GFT und Adige-SYS stetig tiefer geworden. So nutzt die BLM Group Deutschland die Installation inzwischen für Referenzbesuche, um Interessenten die Leistungsfähigkeit und Flexibilität der Anlage vor Augen zu führen. „In der Herstellung von Gitterstrukturen, wie sie unter anderem im Kranbau benötigt werden, kann es in Sachen Qualität keine Kompromisse geben. Das allein hat diese Investitionsentscheidung erforderlich gemacht“, fasst Schwabe zusammen.
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