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Zunächst werden die Bauteile manuell in das 2-Punkt-Werkzeug gelegt und in der Aufnahme zentriert. Danach senkt der Bediener den Arbeitsstößel zuerst im Handbetrieb ab, bis die eingestellte Endhöhe per Kniegelenk-Mechanismus erreicht ist. In dieser Position drückt er den Betätigungsschalter und löst damit den pneumatischen Zylinder-Krafthub mit 6 mm aus.
LED-Bauteil wird in einem Zyklus mit zwei Kontakten verbunden
Damit wird in einem Zyklus das LED-Bauteil mit den zwei Kontakten verbunden. Lässt der Bediener den Betätigungsschalter wieder los oder bewegt er den Arbeitsstößel der Presse wieder zurück in die Ausgangsstellung, wird sogleich auch der Krafthub des Antriebszylinders zurückgesetzt. Danach kann die fertige LED-Baugruppe entnommen werden.
Die Micropoints haben in diesem Fall einen Durchmesser von lediglich 2 mm. Dafür ist nur eine Presskraft von jeweils 3,4 kN erforderlich. Die Kontaktverbindungen werden trocken, also ohne weitere Schmiermittel wie Öl oder Fett, hergestellt.
Durch einfaches Messen der entstandenen Restbodenstärke nach dem Clinchen (Kontrollmaß X) kann jederzeit das fertige Produkt zerstörungsfrei mit dem Prüfbericht verglichen werden. Die Einhaltung der im Testbericht festgehaltenen Daten gewährleistet eine reproduzierbare und nachvollziehbare Verbindungsqualität, wie sie in der Automobilindustrie gefordert ist.
Vor- und Nacharbeiten können beim Clinchen entfallen
Mit diesem Projekt konnte Tox erneut seine Systemlösungskompetenz unter Beweis stellen. Zu den rein technischen Aspekten kommen noch Produktions- sowie Wirtschaftlichkeitsvorteile hinzu.
Denn zum einen entfallen Vorarbeiten wie Reinigen der Verbindungsstellen oder Nacharbeiten wie Verputzen und Nachbeschichten. Und zum anderen sind auch die Betriebskosten bezüglich Energie und Wartung sowie Verschleißteilen (Schweißkappen, Elektroden) sehr niedrig.
Stefanie Reich ist Gesellschafterin der Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG in 88250 Weingarten
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