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Die Minimierung von Massenträgheitsmomenten und die Eliminierung von spielbehafteten Bauteilen verleiht der Maschine die notwendige Dynamik und Präzision. „Die Antriebsbauart ermöglicht absolut symmetrische und konstante Krafteinleitungen auf den Stößel, völlig unabhängig davon, in welcher Position er sich dabei befindet. Aufgrund der stattfindenden reinen Rollbewegungen kann man voraussetzen, dass der Stößel bei Einhaltung der geforderten Einbaubedingungen der Lebensdauer der gesamten Presse entspricht“, erläutert Gruner die Vorteile.
Neue Servopresse hat sich bereits bewährt
Reale Belastungen hat man bei H&T auf der Presse bereits getestet. Kunden haben auch schon die eigenen Werkzeuge mitgebracht. Diese wurden eingebaut und Testläufe wurden gefahren. „Kürzlich haben wir gemeinsam mit einem Kunden innerhalb eines halben Tages die Hubzahlen um 50% gesteigert haben“, sagt Geschäftsführer Mathias Schwarzendahl.
„Der Kunde hat eine vergleichbare mechanische Presse, auf der die Werkzeuge ansonsten laufen. Durch die Servoantriebe sind wir in der Lage, die Zeiten ganz anders zu steuern und können so einfach eine ganz andere Hubzahl erreichen“, sagt Schwarzendahl weiter. „Es ist immer besser, den Kunden am praktischen Vergleich zu überzeugen.“
Neue Servopresse für Presskräfte von 650 bis 6000 kN
Die neuen Pressen mit Spindelantrieb gibt es für Presskräfte von 650 bis 6000 kN und mit einer maximalen Hubhöhe bis 500 mm.
Ein wichtiges Element für die Handhabung, welches vom Kunden sehr geschätzt wird, ist das Handrad für die Bedienung der Presse. Hiermit ist der Bediener in der Lage, den Stößel in einer angemessenen, langsamen Geschwindigkeit zu positionieren, da die maximale Presskraft jederzeit und in jedem Punkt zur Verfügung steht. Es muss auch keine gewisse Mindestgeschwindigkeit wie bei mechanischen Pressen eingehalten werden.
Breites Einsatzspektrum der Servopresse für die Serie und für kleine Losgrößen
In der Serienproduktion von Metallformteilen eröffnen sich für die Multiservopresse aufgrund der freien Parametrierbarkeit der Stößelbewegung vielfältige Anwendungsbereiche und neue Möglichkeiten für die Herstellung von Serienteilen. Hochpräzise Tiefzieh- beziehungsweise Stanzteile können beispielsweise im Folgeverbund oder Transfer auch bei außermittigen Belastungen hergestellt werden.
Durch die umgesetzte Produktionstechnik ist eine Erhöhung der Effizienz unter Beibehaltung der Werkzeugbelastung jederzeit möglich, ebenso die Werkzeuggestaltung nach den Belangen des Umformteils. Die Bearbeitung von höherfesten- oder Sonderwerkstoffen ist genauso wenig ein Problem wie die Ergänzung des Umformprozesses mit Operationen wie Fügen, Schweißen, Kleben, Clinchen oder Seitenlochen.
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