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Digitalisierung Automobilzulieferer arbeitet an Smart Factory

| Redakteur: Gary Huck

Zu einer echten intelligenten Fabrik gehört auch eine digitalisierte und automatisierte Logistik. Continental erprobt den autonomen Materialfluss nun an einem seiner Standorte.

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Mit stationären Ankern und mobile Tags können Materialflusskomponenten präzise nachverfolgt werden.
Mit stationären Ankern und mobile Tags können Materialflusskomponenten präzise nachverfolgt werden.
(Bild: Kinexon)

Der Lokalisierungsspezialist Kinexon hat den Materialfluss des Automobilzulieferers Continental an dessen Standort in Regensburg digitalisiert. Die auf Ultraweitband (UWB) basierende Echtzeit-Lokalisierungslösung ermöglicht es, alle am Materialfluss beteiligten Komponenten durch stationäre Anker und mobile Tags zu tracken. Über die Real-Time-Internet-of-Things-(RIoT-)Plattform von Kinexon können Daten analysiert und dann für die Steuerung der Assets verwendet werden. Laut Oliver Trinchera, Geschäftsführer von Kinexon, verhindert der Einsatz von Ultraweitbandfrequenzen, dass andere Netzwerke wie Bluetooth oder W-LAN gestört werden.

Aktuell überwacht das System ein Logistikzentrum und drei Fertigungsbereiche mit einer Gesamtfläche von 30.000 m². Von der Planung des Konzepts bis zur Inbetriebnahme sind nach Angaben des Anbieters weniger als zwei Monate vergangen.

Das Tracking-System wurde im Rahmen des Zukunftsprojekts „Smart Factory“ von Continental implementiert. Am Standort des Automobilzulieferers in Regensburg sollen noch sechs weitere Anwendungen realisiert werden, die gemeinsam eine „Modellfabrik“ bilden. Man entschied zuerst den Materialfluss zu digitalisieren, da dort nach Meinung von Continental das größte Potenzial lag.

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