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Blechbearbeitungsbranche mit Lösungen für die Themen der Zukunft

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Beispiele, die das Unternehmen darstellte, sind unter anderem die Technologie EHF (Efficient Hydraulic Forming), bei der im Vergleich zu konventionellen hydraulischen Pressen eine Energie-Einsparung von bis zu 60 % erreicht werden kann. Oder der Crossbar Roboter 4.0 zur Automation von Pressenlinien, der dank seines intelligenten Energiemanagements mit integrierter Rückgewinnung und seines nur noch halb so hohen Gewichts ebenfalls um bis zu 50 % energieeffizienter ist, als das Vorgängermodell. Oder die Servopressenlinien der neuesten Generation, die bis zu 50 % weniger Energie benötigen, denn anders als die konventionellen mechanischen High-Speed-Pressenlinien verfügen sie über ein eigenes Gleichstromnetz, drehzahlgeregelte und rückspeisefähige Antriebssysteme, intelligente Standby- und Pausenschaltungen sowie energieeffiziente Komponenten wie etwa ein besonders sparsames Tischkissen. „Der Bedarf sinkt damit auf drei Mio. kWh pro Jahr. Das entspricht dem Verbrauch von 750 bis 800 Vier-Personen-Haushalten“, so Beyer.

Mit neuen Techniken reagieren auch die Wissenschaftler auf die globalen Herausforderungen. So stellte beispielsweise das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU aus Chemnitz eine Verfahrenskombination vor, mit der Metall-Kunststoff-Verbundbauteile in einem Herstellungsschritt realisiert werden können. Das entwickelte Werkzeug wurde in eine Tiefzieh-Presse eingebaut und an ein Kunststoffeinspritzaggregat gekoppelt. Mit dem Verfahren lässt sich nicht nur weiteres Leichtbaupotential erschließen und der Materialausnutzungsgrad erhöhen, auch die Prozesskette zur Herstellung von Hybridbauteile wird verkürzt, was zu einer deutlichen Zeit- und Kosteneinsparung führt.

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