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Der zunehmenden Globalisierung sehen die Unternehmen also eher positiv entgegen als mit Bedenken. Die bestätigt auch die Wissenschaft: „Die deutsche Umformtechnik wird aus unserer Sicht im Hochtechnologiebereich nur bedingt unter Konkurrenzdruck stehen. Die Investitionssummen und Abschreibungen für Maschinenparks sowie deren Betrieb sind im weltweiten Maßstab heute schon annähernd gleich. Sicherlich gibt es Unterschiede im Bereich der Personalkosten, die sich aber über die Qualifikation der Fachkräfte wieder relativieren. Insbesondere durch die Automatisierung von Prozessen gleichen sich Kostenvorteile im High-Tech-Bereich immer mehr aus. Die bisherige Entwicklung hat gezeigt, dass die deutsche Industrie insbesondere in der Produktentwicklung und im Engineering einen Vorsprung hat. Wenn es gelingt, diesen Wettbewerbsvorteil zu halten, werden deutsche Unternehmen auch in Zukunft eine große Rolle spielen“, definiert Prof. Dirk Landgrebe, der als Institutsleiter des Fraunhofer IWU auch für den Wissenschaftsbereich Umformtechnik und Fügen zuständig ist, die Thematik aus Sicht des Wissenschaftlers.
Gut so. Denn für all‘ die auf der Euroblech präsentierten Lösungen gibt es auf dem deutschen Markt genauso viele potenzielle Kunden wie weltweit.
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