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Oberflächenschutz

Bürstenplatten und -systeme schonen die Bleche

| Redakteur: Stéphane Itasse

Bürstenplatten gehören in der Blechbearbeitung zur Grundausstattung vieler Maschinen. Sie ermöglichen das schonende Handling großer Blechtafeln und unterstützen deren präzises Fixieren, wie Kullen-Koti auf der Euroblech 2018 vom 23. bis 26. Oktober in Hannover zeigt.

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Bürstenplatten ermöglichen das Oberflächen schonende Handling großer und kleiner Metallblechtafeln und unterstützen deren präzises Fixieren.
Bürstenplatten ermöglichen das Oberflächen schonende Handling großer und kleiner Metallblechtafeln und unterstützen deren präzises Fixieren.
( Bild: Kullen-Koti )

Als Komponenten der Spann- und Fixiersysteme von Blechbearbeitungsanlagen sind die Bürstenplatten unverzichtbar, wie der Hersteller Kullen-Koti mitteilt. Denn während die Laserschneid- oder Stanzköpfe der Werkzeugmaschinen von oben an die Stahl-, Edelstahl-, Kupfer- oder Aluminiumtafeln herangeführt werden, erlauben die Bürstenplatten von unten die schonende Positionierung der Bleche.

Fragen zu technischen Bürsten werden am Stand beantwortet

Am Stand des Reutlinger Herstellers können sich die Messebesucher technische Fragen beantworten lassen und Bürstenplatten oder auch andere Bürstenprodukte in Augenschein nehmen. Als Beispiele nennt Kullen-Koti das Quick-Chain-System und die Bürstenleisten.

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Der Hersteller bietet seine Bürstenplatten mit Tragkräften bis 500, 1250 und 2000 kg/m² an. Für die Auswahl relevant sind dann unter anderem das spezifische Gewicht und die Größe der Blechtafeln. Als Besatz werden oft Kunststofffasern, hitzebeständige und flammhemmende Spezialfasern oder auch feine Drähte verwendet. Selbst wenn Lärmreduzierung im Vordergrund steht oder besonders sensible Oberflächen zu berücksichtigen sind, findet sich im Besatz-Portfolio von Kullen-Koti rasch eine passendes Material, wie es heißt. Im Vergleich zu anderen Systemen bieten Bürstenplatten zudem einen Gewichtsvorteil, der höhere Verfahrgeschwindigkeiten und geringere Antriebsleistungen der Anlagen ermöglicht.

Modulbauweise erlaubt quasi unlimitierte Bürstenplatten

Die Abmessungen der Bürstenplatten lassen sich an das Maschinendesign anpassen. Die Standardmaße reichen bis zu 2500 mm × 1200 mm, aber eigentlich gibt es hier fast kein Limit. Denn größere Flächen werden durch die Zusammenstellung mehrerer Module gebildet, und für die Anbindung an Förderstrecken lassen sich auch Bogenformen, Kreisausschnitte und andere Geometrien realisieren.

Bürstenplatten werden aber nicht nur in den Spann- und Fixiersystemen der Blechbearbeitungsmaschinen verbaut, sondern erfüllen darüber hinaus auch viele weitere Funktionen. Dazu zählen das Führen, Transportieren und Andrücken sowie das Stützen und Ablegen. Viele diese Anwendungen gehören allerdings auch zu den primären Aufgabengebieten der Bürstenleisten, die Kullen-Koti ebenfalls in Hannover präsentiert. Sie werden in sehr vielen Varianten angeboten und sind eine einfach austauschbare Komponente, weshalb sich dieser Bürstentyp auch für verschleißintensive Anwendungen eignet.

Flexibles Bürstenband aus Gliederelementen aufgebaut

Als weiteres Highlight zeigt Kullen-Koti auf der Euroblech sein Quick-Chain-System. Diese flexible Bürstenband eignet sich für eine Vielzahl unterschiedlicher Aufgaben, wie es in der Mitteilung des Herstellers heißt. Denn mit den 100 mm oder 200 mm breiten Gliederelementen lassen sich sehr einfach vertikal und horizontal bewegliche Bürstenbänder zusammenstellen, die je nach Besatz zum automatisierten Fördern, Führen, Sortieren oder Wenden von Bauteilen eingesetzt werden können. Mit dem Quick-Chain-System lassen sich auch walzenähnliche Bürsten – etwa zur Späneabfuhr – oder sehr breite und angetriebene Förderbänder für großformatige Blechtafeln realisieren.

Kullen-Koti auf der Euroblech 2018: Halle 13, Stand A68

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