Schließsysteme Burg baut neuen Produktionsstandort in Hagen

Redakteur: Stéphane Itasse

Die Burg F.W. Lüling KG investiert in den Bau einer neuen Produktionshalle mit Bürotrakt. Damit verlagert der Schließsystemhersteller laut eigener Mitteilung seine Fertigung vom Standort in Wetter (Ruhr) ins benachbarte Hagen.

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Beim Spatenstich(v.l.): Dietrich Runkel (Projektplan GmbH), Jörg Mohncke (Prokurist, Burg), Achim Lüling (Vorsitzender Geschäftsführer, Burg), Hans-Dieter Fischer (Bürgermeister der Stadt Hagen), Hans-Joachim Bihs (Geschäftsführer Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft).
Beim Spatenstich(v.l.): Dietrich Runkel (Projektplan GmbH), Jörg Mohncke (Prokurist, Burg), Achim Lüling (Vorsitzender Geschäftsführer, Burg), Hans-Dieter Fischer (Bürgermeister der Stadt Hagen), Hans-Joachim Bihs (Geschäftsführer Hagener Erschließungs- und Entwicklungsgesellschaft).
(Bild: Burg)

Durch ein innovatives Energiekonzept will sich Burg zudem nachhaltig aufstellen. Zum Jahreswechsel 2013/14 soll die Fertigung am neuen Standort starten. Mit dem Spatenstich feierte das Unternehmen jetzt den Auftakt für den Bau der Produktion.

Neues Burg-Gebäude soll Produktion effizienter machen

„Mit unserer neuen Produktion wollen wir unsere Effizienz steigern und unser Wachstum vorantreiben“, sagte Geschäftsführer Achim Lüling. „Nach den Anforderungen moderner Produktionsprozesse genügte der bisherige Standort unseren gewachsenen Bedürfnissen nicht mehr.“ Bisher produzierte der Schließsystemhersteller in einem stetig gewachsenen Gebäude auf 5000 m² über drei Etagen. Diese Aufteilung verzögerte oftmals den ungehinderten Materialfluss von der Entwicklung bis zum Versand.

Mit der neuen Produktionshalle erweitert Burg seine Kapazitäten und will die Durchlaufzeiten verringern. Ein neues Produktionslayout mache dies möglich. Anstatt auf drei Etagen fertige Burg in der neuen Halle auf einer Ebene auf einer Fläche von 6000 m². Die Gießerei für den Zinkdruckguss, die Montage, die Logistik und der Formenbau würden darin untergebracht.

Die Planungen für den Neubau hatte Burg vor zwei Jahren begonnen, heißt es weiter. Dabei sei der Hersteller auf ein neu ausgewiesenes Industriegebiet an der Volmarsteiner Straße in Hagen gestoßen. Das Platzangebot und die gute Verkehrsanbindung an die Autobahnen A1, A45 und A46 hätten den Ausschlag für die Entscheidung gegeben. Das Familienunternehmen griff laut eigenen Angaben bei fünf Grundstücken als erstes zu und kaufte eine 25.000 m² große Fläche.

Burg plant Flächen für weiteres Wachstum

Diese biete die Möglichkeit zu weiterem Wachstum. Die Zeichen dazu stünden gut: Seitdem sich Burg in den 70er Jahren auf die Herstellung von Schließsystemen für die Industrie spezialisiert habe, sei das Unternehmen stetig expandiert. Im vergangenen Jahr verzeichnete Burg beim Umsatz ein prozentuales Wachstum im zweistelligen Bereich, wie das Unternehmen ohne Angabe konkreterer Zahlen mitteilt.

Mit dem Neubau will Burg auch in energetischer Hinsicht Maßstäbe setzen: Durch die Nutzung der Abwärme aus der Gießerei für das restliche Gebäude müsse der Betrieb erst ab – 13 °C zuheizen. „Mit unserem Konzept reduzieren wir den CO2-Ausstoß um 30 %“, berichtet Lüling.

Dass Burg in seiner angestammten Region bleibt, ist für den Hersteller laut eigener Auskunft eine Sache seiner unternehmerischen Verantwortung. „In der Region liegen die Wurzeln unseres Erfolges“, sagt Lüling. Auch dass in der Schloss-Hochburg rund um Wetter viele Fachkräfte verfügbar seien, habe einen Ausschlag für Hagen gegeben.

Während die Produktion nach Fertigstellung des neuen Standorts im kommenden Jahr nach Hagen ziehen soll, bleibe die Verwaltung in Wetter (Ruhr). Alle 120 Mitarbeiter vom alten Standort will Burg auch in Hagen weiter beschäftigen.

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