TRGS 510 Dekra hilft bei Fragen zu neuen Gefahrstoffregeln

Redakteur: Peter Königsreuther

Neue Vorgaben gelten bei der Lagerung von sogenannten ortsbeweglichen Behältern mit Gefahrgut. Wer sich jetzt nicht auskennt, könnte böse Überraschungen erleben.

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Die gesetzliche Regelung für die Lagerung von Gefahrstoffen in beweglichen Behältern wurden aktualisiert. Dekra hilft dabei, dass die neueste Version der TRGS eingehalten werden kann.
Die gesetzliche Regelung für die Lagerung von Gefahrstoffen in beweglichen Behältern wurden aktualisiert. Dekra hilft dabei, dass die neueste Version der TRGS eingehalten werden kann.
(Bild: Dekra)

Dekra rät, dass man als Unternehmen, dass Gefahrgüter in den oben erwähnten Behältern lagern, aktiv werden sollten, um die Neuerungen der TRGS 510 zu kennen. Denn es geht jetzt unter anderem auch um Kleinmengen, was den Kreis der Betroffenen deutlich erweitern dürfte, sagen die Experten. Denn das sind vor allem KMU. Man sollte also prüfen, ob man als Händler, Logistikdienstleister oder Anwender dazugehört.

Wer sich an die Vorgaben und Schutzmaßnahmen der TRGS halte, könne davon ausgehen, dass er juristisch auf der sicheren Seite sei und den Anforderungen des Arbeitsschutzes der Gefahrstoffverordnung genüge. Dies, merkt Dekra an, ist dann relevant, wenn es etwa zu einem Unfall mit Gefahrstoffen im Lager kommt und Behörden und Versicherungen Auskünfte und Nachweise einfordern.

Arbeitgeber müssen nun selber beurteilen

Die TRGS 510 leistet deshalb umfangreich und detailliert Hilfe, heißt es weiter. Die aktualisierte Fassung wurde nun in Bezug auf Schwellenwerte für Kleinmengen und auf Regeln für die Zugangsbeschränkungen aktualisiert. Entfallen sind jedoch die Vorgaben für die Lagerung in Verkaufsräumen, betont Dekra. Das bedeute, dass man als Arbeitgeber nun die Schutzmaßnahmen im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung selber ableiten müsse.

Die Dekra-Experten empfehlen, sich die Neufassung der TRGS 510 zum Anlass zu nehmen, die Situation im eigenen Gefahrstofflager zu überprüfen. Folgende Fragen sollten die Betroffenen beantworten können:

  • Haben sich Produkte, Einstufungen oder Mengen geändert?
  • Gibt es neue Vorgaben für die Lagerung?
  • Sind die technischen Einrichtungen angemessen und funktionsfähig?

Im Zweifel berät Dekra Unternehmen und Kommunen bei der Planung und Organisation von Gefahrstofflagern. Der Vereint unterstützt auch bei der Erstellung von Explosionsschutzdokumenten und prüft technische Anlagen gemäß Betriebssicherheitsverordnung.

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