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EWM Digitales Schweißdatenmanagement in robotergestützter Fertigung

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Lückenlose Dokumentation und Qualitätssicherung wird auch beim Roboterschweißen immer wichtiger. Mit Xnet, dem digitalen Welding-4.0-Qualitätsmanagementsystem fürs Schweißen, gibt die EWM AG ihren eine vielseitige und einfach zu bedienende Lösung an die Hand.

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Xnet von EWM ist webbasiert und unabhängig vom Betriebssystem. Ist das Programm einmal auf dem betriebseigenen Server aufgespielt, kann es – wie eine Website – von allen mit dem Server verbundenen Geräten aufgerufen werden. Dazu zählen festinstallierte PCs genauso wie Laptops, Tablets oder Smartphones.
Xnet von EWM ist webbasiert und unabhängig vom Betriebssystem. Ist das Programm einmal auf dem betriebseigenen Server aufgespielt, kann es – wie eine Website – von allen mit dem Server verbundenen Geräten aufgerufen werden. Dazu zählen festinstallierte PCs genauso wie Laptops, Tablets oder Smartphones.
(Bild: EWM)

Das Qualitätsmanagement fürs Schweißen Xnet Kunden von EWM unterstützt, dokumentiert und analysiert den gesamten Fertigungsprozess eines Bauteils von der Arbeitsvorbereitung bis zur Nachkalkulation – vollkommen papierlos, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Sämtliche Schweißdaten erfasst Xnet in Echtzeit, verwaltet sie und übermittelt die Verbrauchswerte. Dazu unterstützt die innovative Software bei der Bauteilverwaltung, beim Erstellen von Schweißfolgeplänen und beim Zuordnen von Schweißanweisungen. Nicht zuletzt können auch Zugriffsberechtigungen individuell zugewiesen und die Prüfbescheinigungen der einzelnen Schweißer im Auge behalten werden, so der Hersteller.

Kontrolle bei der Automation

Die Schweißparametereinstellung erfolgt über eine übergeordnete Steuerung. Anschließend ist sicherzustellen, dass diese auch eingehalten werden. Xnet verfolgt die Parameter über den gesamten Schweißvorgang und berichtet in Echtzeit, falls es zu Ungereimtheiten kommen sollte. Der Schweißprozess kann so, ohne dem Produkt zu schaden, beendet werden und ein Signal schaltet zum Beispiel eine Leuchte oder einen Ton ein, wie es heißt.

Auftragsnummern, Bauteilgruppen, Chargen oder Seriennummern können über die Eingabe mittels eines Industriescanners erfasst und dem Schweißvorgang zugeordnet werden. Überdies stellt das Schweißmanagementsystem Daten zu Verbrauch und Effizienz zur Verfügung. Da Xnet in einer offenen SQL-Datenbank arbeitet, können verschiedene Systeme im Sinne der Digitalisierung Daten auslesen und schreiben, so EWM.

Schweißgeräte beliebiger Hersteller einbinden

Die Möglichkeit von Xnet, neben den EWM-Stromquellen Schweißgeräte beliebiger Hersteller in die Vernetzung einzubinden, macht auch in Unternehmen, die verschiedene Fabrikate in der Schweißfertigung nutzen, die gesamte Produktion transparent – entsprechend der Maßgaben von Industrie 4.0, so der Hersteller. Dabei ist Xnet webbasiert und unabhängig vom Betriebssystem. Wurde das Programm einmal auf dem betriebseigenen Server aufgespielt, kann es – wie eine Website – von allen mit dem Server verbundenen Geräten aufgerufen werden. Dazu zählen festinstallierte PCs genauso wie Laptops, Tablets oder Smartphones.

Neben der Qualitätssicherung lassen sich mithilfe des Schweißmanagementsystems auch die Produktivität steigern und die Kosten senken. Dabei helfen die Mitteilungen, die auf Wartungstermine hinweisen, genauso wie das Erfassen der Gerätedaten. Mit ihnen kann Xnet Hinweise auf Unregelmäßigkeiten wie beispielsweise der Drahtförderung geben oder den notwenigen Wechsel eines Verschleißteils anzeigen.

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