Anfasen Energie und Kosten sparen bei der Schweißnahtvorbereitung

Quelle: Pressemitteilung

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Im Bereich von Plattenstärken von 4 bis 100 Millimeter sind die Cevisa-Maschinen eine günstige Anfaslösung, wie der Hersteller mitteilt.
Im Bereich von Plattenstärken von 4 bis 100 Millimeter sind die Cevisa-Maschinen eine günstige Anfaslösung, wie der Hersteller mitteilt.
(Bild: Cevisa)

In der Produktion gilt: energie- und kostengünstiger zu fertigen. Schweißnahtvorbereitung ist meist kein gewinnbringender Produktionsprozess, ein Kostenaufwand, der aber nicht umgangen werden kann. Wie kann hier also gespart werden?

Um diese Frage zu beantworten, sollte zunächst geklärt werden, welche Verfahren zum Anfasen vorwiegen angewendet werden: das meist verbreiteste Verfahren ist sicherlich das Brennschneiden oder gasbefeuertes Plasmaschneiden, gleich dahinter immer noch das arbeitsintensive Abschleifen per Hand. Laser-, oder Wasserschneiden sind eher seltener, einige Kunden fasen ihre Platten in einer CNC-Fräsanlage.

Nimmt man sich diese Verfahren in Bezug auf Energiekosten unter die Lupe, wird schnell klar warum nach Alternativen gesucht wird. Cevisa bietet mechanische Anfaslösungen mit geringen Betriebskosten. Stellt man zum Beispiel die mobile Schweißkantenfräse CHP 60G mit einer Stomstärke von 10 Ampere bei 380V einer Plasmaanlage gegenüber, diese braucht 123 Ampere. Mal abgesehen davon, dass das Verbrauchsmittel Gas ist, ein Wort was wohl keiner mehr hören kann.

Keine ölhaltigen Kühl- und Schmiermittel verwenden

Im Bereich von Plattenstärken von 4 bis 100 Millimeter sind die Cevisa-Maschinen eine günstige Anfaslösung, wie der Hersteller mitteilt. Die Kosten pro Meter Fase bei den Schermaschinen liegt bei ca. 0,40 Euro, bei der Schweisskantenfräse etwa 1,20 Euro. Beim Brennschneiden liegen die Kosten bei 2,00 Euro/Meter, weit dahinter das Laserschneiden mit 2,90 Euro/Meter, wie es weiter heißt.

Neben den effizienten und kostengünstigen Ergebnissen ist ein großer Vorteil der mechanisierten Schweißnahtvorbereitung auch die gesundheitsfreundliche Arbeitsweise. Im Gegensatz zu den gängigen Methoden zur Vorbereitung von Schweißnähten, bei denen Feinstäube oder sogar giftige Gase entstehen welche in die Umgebungsluft gelangen und so eingeatmet werden können, entstehen bei der mechanisierten Bearbeitung nur Fasenabschnitte, Frässpäne, Nibbelklumpen oder grobe Späne die einfach zu Boden oder in die dafür vorgesehenen Behälter fallen.

Damit für die bestmögliche Verbindungsgüte an der Schweißnaht gesorgt ist, müssen Öle, Fette, Lacke, Farben und Oxydschichten auf den Schweißteilen entfernt werden, sodass die Stoßkanten an denen die Arbeiten ausgeführt werden metallisch rein sind. Auch sollte man bei der Bearbeitung auch dringend darauf achten, dass keine ölhaltigen Kühl- und Schmiermittel verwendet werden, um die Vorarbeit nicht wieder zu Nichte zu machen. Die mechanisierte Schweißnahtvorbereitung vermeidet genau dies. So verzichtet man bei dieser Vorgehensweise komplett auf emulsionshaltiges Kühlwasser, welches in den meisten Fällen bei der Schweißnahtvorbereitung mittels manuellen oder CNC-Fräsmaschinen zum Einsatz kommt und fräst, schert oder schleift das Material stattdessen komplett trocken.

Rollenscherenmaschinen für die Schweißnahtvorbereitung

Die Fasen-Schermaschinen arbeiten nach dem Rollenscherenverfahren. Hierbei wird ein langer Span von der Blechkante mittels eines langsam drehenden Schneidrades bzw. Scherrad abgeschert. Hierdurch werden Geschwindigkeiten von bis zu 3 Meter/Minute (bis zu 5 mal schneller als herkömmliche Verfahren) erreicht. Die Kosten für den Meter Fase fallen bis zu 75 Prozent geringer aus als bei anderen Verfahren! Ohne Staub und ohne Lärm, da keine Frässpäne und kein Schleifstaub entsteht. Eine sehr effiziente und wirtschaftliche Methode zur Schweißnahtvorbereitung. Langlebige Schneidräder sind für Stahl und Edelstahl bestens geeignet.

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