Müller-Weingarten Engineering-Zentrum stärkt Traditionsstandort

Redakteur: Annedore Munde

Esslingen (am) – Bei Müller Weingarten wurde gefeiert – zahlreiche Kunden sowie Gäste aus Wirtschaft und Politik waren nach Esslingen gekommen. „Der offiziell eröffnete Engineering-Standort

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Esslingen (am) – Bei Müller Weingarten wurde gefeiert – zahlreiche Kunden sowie Gäste aus Wirtschaft und Politik waren nach Esslingen gekommen. „Der offiziell eröffnete Engineering-Standort der Müller Weingarten AG stellt auch den Beginn der Neuausrichtung des Unternehmens dar“, so Rolf Zimmermann, Vorstandsvorsitzender des Pressenherstellers.

Das Zentrum am Traditionsstandort Esslingen umfasst insgesamt 8000 m² Nutzfläche und bietet 230 moderne Arbeitsplätze. Etwa 12 Mio. Euro hat das Unternehmen in das Engineering-Zentrum und die gesamte Infrastruktur investiert.

Pressen-Entwicklung, Service und MW-Forum unter einem Dach

Hauptsäulen des Zentrums sind der Engineering-Bereich für die Pressen-Entwicklung, ein angeschlossenes Rapidcenter für Serviceaufträge von Kunden sowie das neue MW-Forum, das für Diskussionsrunden und Foren genutzt werden soll und Anlagenschulungen und Seminare anbietet. Das Themenspektrum für die Schulungen umfasst beispielsweise mechanische und hydraulische Pressen und Anlagen, Massiv-umformung und Schmiedetechnik, Druckgießtechnik und Werkzeugbau. Die Interessenten können die Veranstaltungen im Engineering-Zentrum wahrnehmen oder die Schulung direkt für das eigene Unternehmen vor Ort buchen.

„Im Vordergrund steht für uns hier die Herausforderung, ein global agierendes Engineering-Zentrum mit einem internationalen Fertigungsverbund zu verknüpfen“, so Zimmermann. Unausweichliche Konsequenz der Globalisierung sei letztendlich auch der partnerschaftliche Zusammenschluss mit Schuler gewesen. „Die ,Pressenhochzeit‘ bietet als Ergebnis ein erhebliches Synergiepotenzial und Zukunftsperspektiven für die Mitarbeiter beider Unternehmen.“

Wirtschaftsminister Ernst Pfister sieht in dem Bau des Esslinger Engineering-Zentrums für Pressen ein Bekenntnis zum Standort Baden-Württemberg. „Gern begleitet die Landesregierung auch den Zusammenschluss von Schuler und Müller Weingarten“, heißt es weiter. „Mir ist ein Zusammenschluss zwischen zwei Firmen aus Baden-Württemberg allemal lieber, als wenn die Entscheidungen künftig in Tokio fallen“, so Pfister.

„Quo vadis, Umformtechnik?“ – unter diesem Motto setzten sich auf einer anschließenden Podiumsdiskussion Fachleute aus Wirtschaft und Politik mit der fortschreitenden Internationalisierung der Märkte und der Bedeutung des strukturierten Wissenstransfers auseinander. Vor dem Hintergrund von etwa 50 000 fehlenden Ingenieuren in der deutschen Wirtschaft rief Renate Pilz, geschäftsführende Gesellschafterin der Pilz GmbH & Co. KG, dazu auf, mehr junge Menschen für technische Berufe zu gewinnen.•

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