LVD

Faserlaser mit 8 kW

| Redakteur: Frauke Finus

Die Electra 8kW kann während des Schnittvorgangs eine Beschleunigungsgeschwindigkeit von 2G aufrecht erhalten.
Die Electra 8kW kann während des Schnittvorgangs eine Beschleunigungsgeschwindigkeit von 2G aufrecht erhalten. (Bild: LVD)

LVD hat die Markteinführung der Faserlaser-Schneidanlage Electra FL 3015 mit 8 kW angekündigt. Die Electra schneidet nach Herstellerangaben verschiedene eisenhaltigen und eisenfreien Metallen so schnell, wie es der thermische Prozess ohne dynamische Kompromisse zulässt.

Die Electra 8kW von LVDkann während des Schnittvorgangs eine Beschleunigungsgeschwindigkeit von 2G aufrecht erhalten, wodurch qualitativ hochwertige, hochpräzise Schnitte in einfachen bis komplexen Konfigurationen ausgeführt werden, wie es in einer Unternehmensmitteilung heißt. Die Electra FL verfügt außerdem über einen neuen Schneidkopf, eine neue „Smooth-Lead-In“-Funktion (Stufenloser Einstich), ein fortschrittliches Antriebssystem, sowie die intuitive Touch-L-Steuerung der neuesten Generation.

Die Electra ist mit einem fortschrittlichen Schneidkopf mit automatischer Anpassung der Fokusposition und des Fokusdurchmessers (Zoomfokus) ausgestattet. Die Steuerung des Zoom-Fokus kann die Einstichdauer, die Schnittgeschwindigkeit und die Schnittleistung bei allen Materialarten und -stärken drastisch verbessern, den Durchsatz erhöhen, sowie die Notwendigkeit für den Eingriff durch einen Anlagenbediener reduzieren, heißt es weiter. Durch die Möglichkeit, den Brennpunkt zu wechseln, könne die Electra 20 mm Material in nur zwei Sekunden durchstoßen, um eine hohe Produktivität auf vollständig verschachtelten Blechen zu erzielen. Das bedeute auch, dass weniger Wärme im Material erzeugt wird, wodurch es effizienter wird, kleine Löcher zu schneiden.

Stabiler Einstich beim Schneiden

Die neue „Smooth Lead-In“-Funktion (stufenloser Einstich) der Electra garantiert nach Herstellerangaben einen viel schnelleren, aber stabilen Einstich beim Schneiden von stärkeren Materialien (mehr als 6 mm) mit Stickstoff, was zu einer durchschnittlichen Steigerung der Schnittgeschwindigkeit bis 15% führt.

Die Electra nutzt ein lineares Antriebssystem, um die Vorteile der leistungsstärkeren Schneidfähigkeit des 8-kW-Faserlasers voll auszunutzen zu können. Die hohe Schnittdynamik und schnelle Beschleunigung der Electra erzielen einen hohen Ausstoß bei der Teileproduktion. Das Konzept des starren Maschinenrahmens stellt laut Hersteller sicher, dass die Schnittleistung bei höchsten Schnittgeschwindigkeiten zuverlässig ist. Die Starrheit der einteiligen Rahmenkonstruktion bedeutet auch, dass kein spezielles Fundament erforderlich ist.

Die Laserquelle der Electra verfügt über eine hohe Steckdoseneffizienz bis 40 % und bietet Einsparungen bei den elektrischen Betriebskosten, wie es heißt.

Modulare Automation

Die Electra verfügt, heißt es weiter, über die neuste Generation der grafischen 19 Zoll Touchscreen-Steuerung von LVD, wodurch das System durch Bediener mit unterschiedlichsten Erfahrungswerten gehandhabt werden kann. Eine symbolgesteuerte Benutzeroberfläche führt den Anwender durch alle notwendigen Mensch-Maschine-Interaktionen, wodurch die Einrichtung der Maschinen schnell und unkompliziert ist.

Für die Anlage stehen zwei Automationsstufen zur Verfügung: Ein automatisches Belade-/Entladesystem (FA-L), welches auf die hohe Schnittgeschwindigkeit der Electra ausgelegt ist, oder ein Kompaktturm (CT-L), mit den Ressourcen zur Beschickung und Entladung, sowie der Lagerung von Ausgangsmaterial und Fertigteilen.

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