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Rohrfertigung Flexible Kurzrohrfertigungsanlage erfordert kein manuelles Rüsten

| Redakteur: Dietmar Kuhn

Weil Engineering, Müllheim, wird auf der Euroblech 2010 sich und zahlreiche Anlagenbeispiele präsentieren. Exemplarisch für die Leistungen des Unternehmens ist ein Projekt, das Anfang des Jahres bei einem Kunden in Betrieb ging.

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Mit der Fertigungszelle Flexistar von Weil Engineering finden Rohrhersteller immer eine passende Lösung. Bild: Weil Engineering
Mit der Fertigungszelle Flexistar von Weil Engineering finden Rohrhersteller immer eine passende Lösung. Bild: Weil Engineering
( Archiv: Vogel Business Media )

So fertigt beispielsweise die Trox GmbH Komponenten und Systeme für die Lüftungs-, Klima- und Brandschutztechnik in ihrem Werk Isselburg-Anholt. Im Rahmen einer Neuinvestition wurde an dem Standort nach einer flexiblen Kurzrohrfertigungsanlage gesucht, mit der Kurzrohre in den Durchmessern von 76 bis 400 mm und einer Länge von 250 bis 1250 mm automatisch produziert werden können.

Rohre werden zu 95% aus verzinkten Stahlblechplatinen gefertigt

Die Rohre werden zu 95% aus verzinkten Stahlblechplatinen in den Stärken 0,6 bis 1,25 mm sowie aus hochlegierten Blechen, wie beispielsweise 1.4301, in den gleichen Abmessungen gefertigt. Sie bilden das Gehäuse für Komponenten von Trox zum Brand- und Rauchschutz sowie für Regelgeräte zur Luftverteilung.

Im Vergleich zu den bisherigen Fügeverfahren „überlappend widerstandsgeschweißt“ stellte sich als besondere Herausforderung für die neue Anlage das Fügeverfahren selbst dar. Dieses sollte als Stoßnaht mit einer innen und außen nahezu glatten Oberfläche ausgeführt werden und speziell bei den verzinkten Blechen keinen zusätzlichen Korrosionsschutz erfordern. Des Weiteren sollten die verschiedenen Durchmesser innerhalb eines Auftragsloses ohne manuellen Rüsteingriff durch die Anlage geschleust werden.

Geschweißt wird mit dem Laser

Nach der Erstellung des Lastenhefts vergingen noch rund vier Monate für Marktuntersuchungen und Vorgespräche. Bei Trox entschied man sich schließlich für die flexible Fertigungszelle von Weil Engineering.

Im April 2009 erfolgte die Auftragsvergabe für die Anlage. Weil sollte die flexible Kurzrohrfertigungsanlage mit allen erforderlichen Sicherheitseinrichtungen und Absauganlagen projektieren, liefern und installieren. Ausgangsmaterial sind Blechzuschnitte, die zu einem Rohr geformt und anschließend längsnahtgeschweißt werden. Als Schweißverfahren wurde das Laserschweißen vorgegeben.

Die Anlage war für eine Gesamtjahresleistung von rund 350 000 Rohren im Zweischichtbetrieb auszulegen. Ende Februar 2010 wurde sie von Weil Engineering planmäßig geliefert und ging kurz darauf in Betrieb.

Weil Engineering GmbH auf der Euroblech 2010: Halle 11, Stand E29

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