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Innojoin

Fügetechnische Probleme bei Blechen einfach und sauber gelöst

| Autor/ Redakteur: Michael Dettmer / Dietmar Kuhn

Das Bremer Unternehmen Innojoin ist Spezialist, wenn es um das Auftrags- und Verbindungsschweißen von Werkstoffen der unterschiedlichsten Art geht. So werden die Experten auch im Auftrag und in Abklärung mit dem Kunden aktiv, wenn verschiedenste Blechwerkstoffe miteinander verbunden werden, oder gar die Oberfläche veredelt werden soll.

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Die Innojooin GmbH hat sich insbesondere auf das Auftrags- und Verbindungsschweißen von Blechwerkstoffen spezialisiert.
Die Innojooin GmbH hat sich insbesondere auf das Auftrags- und Verbindungsschweißen von Blechwerkstoffen spezialisiert.
(Bild: Trumpf)

Aufgrund seines werkstoff- und fertigungstechnischen Know-Hows kann Innojoin komplexe und auch schwer zu fügende Werkstoffe mithilfe konventioneller Verfahren wie Metall-Wolfram-Schutzgasschweißverfahren und Laserschweißtechnik miteinander verbinden und in Serie robotergestützt fertigen. Auch stehen innovative neue Fügeverfahren, beispielsweise das Fügen mit reaktiven Multischichtsystemen bei Innojoin zur Verfügung.

Gerade bei Blechwerkstoffkombinationen, die mit herkömmliche Fügeverfahren schlecht oder gar nicht herstellbar sind, wie etwa die Bildung von spröden intermetallischen Phasen bei Al-Cu-Schweißungen, wird dieses Verfahren bereits erfolgreich eingesetzt worden. Der neue Ansatz ist dabei, die für das Fügen notwendige Wärme kurzzeitig und lokal begrenzt in den Bereich der Fügezone einzubringen. Dieses wird durch sogenannte reaktive Multischichten (NanoFoil) ermöglicht. Die Nanofolien bestehen aus Mehrlagenstapeln von nanoskaligen Nickel- und Aluminium-Schichten. Die Nanofolie kann bei Raumtemperatur mit einem geringen Energieeintrag (elektrischer Funken oder Laserpuls) gezündet werden. Nach der Zündung kommt es zu einer selbstfortschreitenden exothermen Reaktion, die beispielsweise Lotschichten oder Klebstoffe auf Bauteilen aufschmilzt. Bei Innojoin werden diese Folien eingesetzt, um unterschiedlichste Materialien (Al-Ti, Al-Stahl) miteinander zu verbinden und entsprechende Fügeprozesse technologisch zu entwickeln. Dabei können neben rein metallischen Fügepartnern auch Wertstoffe mit deutlich verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten wie Keramiken, CFK aber auch Glas reproduzierbar und extrem schnell gefügt werden. Das lokale Erwärmen der Bauteile, das heißt die erzeugte Wärme der exotherm reagierenden Folie konzentriert sich ausschließlich in der Fügezone, ist eine äußerst effektive Verbindungstechnik, um bei niedrigen Temperaturen prozesssicher zu fügen.

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Mit einem speziellen Online-Tool (steht auf der Webseite von Innojoin zur Verfügung), können Interessenten bei fügetechnischen Fragen und Problemen umgehend eine schnelle und unkomplizierte Hilfe bekommen.

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