Brennschneiden Große Bleche in hoher Qualität schneiden

Redakteur: Stefanie Michel

Für die Verarbeitung großer Blechteile werden thermische Schneidverfahren eingesetzt, um höchste Qualität zu garantieren. Die Maschinen zum Autogen-, Plasma- und Laserschneiden bieten Metallbearbeitern hohe Schnittqualität und Bauteilpräzision sowie eine präzise Markierung und Bauteilidentifizierung.

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Insgesamt vier Omnimat-Plasmaschneidanlagen sind bei Pronimetal im Einsatz. (Bild: Messer Cutting Systems)
Insgesamt vier Omnimat-Plasmaschneidanlagen sind bei Pronimetal im Einsatz. (Bild: Messer Cutting Systems)

Bereits 1986 spezialisierte sich die Pronimetal-Geschäftsgruppe aus Zaragoza (Spanien) auf die Bearbeitung von übergroßen Biegeteilen. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den Marktführern in Spanien und zu den Großen in Südeuropa. Um nun noch schneller die Anforderungen der Kunden an Produktion und Liefertreue zu erfüllen, erweiterte der Metallbearbeiter 2009 seinen Produktionsbereich von 10.000 auf 60.000 m² im neuen Poligono Plaza von Zaragoza.

Mit drei thermischen Schneidverfahren für alle Aufgaben gerüstet

Um für sämtliche Schneidaufgaben gerüstet zu sein, setzt Pronimetal auf alle drei thermischen Schneidverfahren – Autogen, Laser und Präzisionsplasma – mit Maschinen von Messer Cutting Systems.

Gegenwärtig produzieren 900 Messer-Mitarbeiter an fünf Produktionsstandorten weltweit Brennschneidmaschinen für höchste Anforderungen in der Metallverarbeitung. Das spanische Unternehmen Pronimetal verarbeitet hauptsächlich sehr große, meist geschnittene Blechteile und setzt dafür die Kombination Laser-, Autogen- oder Präzisionsplasmaschneiden des Maschinenherstellers ein.

Portalschneidmaschinen lassen sich jederzeit auf andere Schneidoperationen umrüsten

Beim Autogenschneiden verrichten zwei identische Multitherm-4000- Schneidmaschinen mit einer Arbeitsfläche von 3 m × 12 m und je vier Alfa-Autogenbrennern bei Pronimetal ihre Arbeit. Diese vielseitige Portalschneidmaschine mit einer Geschwindigkeit von maximal 35 m/min kann ganz individuell an die jeweiligen Einsatzbereiche angepasst werden: zum Beispiel per Mehrbrenner-Autogenschneiden, Plasmaaggregat, Markieren oder eine Kombination aus allen Verfahren. Zudem lässt sich eine solche Maschine jederzeit auf andere Schneidoperationen umrüsten, sodass auch in Zukunft ein flexibles System verfügbar ist.

Bleche bis 20 mm Dicke werden mit der Laserschneidanlage Lasermat 5000 mit einer Arbeitsfläche von 3 m × 14 m und einem 4000-W-Laser geschnitten. Diese Anlage liefert aufgrund des steifen Maschinenbaus und der Linearführungen eine hohe Positioniergeschwindigkeit und -genauigkeit. Der Laserresonator sitzt auf der Maschine und fährt in Längsrichtung mit. Dadurch sind große Arbeitsbereiche möglich. Diese Anlage wird in Kürze auf eine Arbeitsfläche von 3 m × 30 m verlängert sowie um einen Fasenkopf erweitert.

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