Servospindelpresse Großer Sprung über 30 Stufen

Quelle: Pressemitteilung H&T

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H&T Produktionstechnologie geht mit einer weiterentwickelter Servospindelpresse einen Schritt weiter bei Flexibilität und Komplexität – hochpräzise und dynamische Umformmaschinen dieser Bauart bewähren sich seit 15 Jahren in vielen Bereichen der Fertigungsindustrie

Fachleute von Mark und HTPT bei der Presseninbetriebnahme im österreichischen Unternehmen.
Fachleute von Mark und HTPT bei der Presseninbetriebnahme im österreichischen Unternehmen.
(Bild: Mark Metallwarenfabrik)

30 Ziehstufen vereint die jüngste Servospindelpressen-Entwicklung des Unternehmens aus dem sächsischen Crimmitschau in einer Anlage. „Damit können hochkomplexe Tiefziehteile sehr effizient hergestellt werden“ betonen Senior Sales Manager Mike Gruner und Projektleiter Jürgen Hauser. Normalerweise sind in einer Presse bis max. 20 Ziehstufen integriert. Erfordern Teile eine höhere Zahl an Umformoperationen, muss bisher die Fertigung auf einer zweiten Maschine fortgesetzt oder die Anlage umgerüstet werden.

Die Crimmitschauer Ingenieure und Facharbeiter haben die 30-Stufen-Presse für die Mark Metallwarenfabrik entwickelt und gebaut. Mit dem österreichischen Tiefziehexperten verbindet HTPT bereits eine langjährige Geschäftsbeziehung. Mark bezieht regelmäßig mechanische Pressen aus Sachsen und verfolgt auch die HTPT-Entwicklungen bei Servospindelpressen sehr genau.

Neue Möglichkeiten für Produktgestaltung und -fertigung

Die neue Maschine bietet dem Kunden ein breites Einsatzspektrum. Der Stufenabstand lässt sich mit einem Typwechsel des Werkzeugträgers flexibel anpassen, je nachdem, ob kleine, große, komplexe oder weniger komplexe Teile gefertigt werden. Der Werkzeugträger mit dem aktiven Werkzeug kann im Plug-and-Play-Verfahren schnell gewechselt werden, ohne dass Einstellwerte verloren gehen. Eines der Entwicklungsziele, die Maschinenstillstandzeiten beim Werkzeugwechselvorgang von teilweise bis zu zwei Wochen auf max. ein bis zwei Stunden zu reduzieren, konnte hier in realisiert werden. Diese Innovation wird bei Mark ab jetzt dazu beitragen, wertvolle Werkzeugmacher- und Maschinenkapazitäten effektiver nutzen zu können.

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