Bearbeitungszentren Hedelius nimmt verstärkt den „Einsteiger“ ins Visier

Redakteur: Helmut Klemm

Deutsche Wertarbeit ist keine Floskel – schon gar nicht für die Meppener Hedelius Maschinenbau GmbH. Das emsländische Unternehmen wartet auch in diesem Jahr mit diversen Neuheiten auf, darunter eine aufgewertete Version des „Arbeitspferdes“ MC 50. Für 2208 ist eine 5-Achs-Maschine für Einsteiger geplant.

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Schwenkspindel-Bearbeitungszentrum Tiltenta T8. Bilder: Hedelius
Schwenkspindel-Bearbeitungszentrum Tiltenta T8. Bilder: Hedelius
( Archiv: Vogel Business Media )

Selbst im „Silicon Valley“ würde die „stylische“ Firmenzentrale der in Meppen beheimateten Hedelius Maschinenbau GmbH Furore machen. Doch während hinter so mancher „Glitzerfassade“ im Zentrum der US-Computerindustrie – wie man heute weiß – gelegentlich nur „heiße Luft“ geschoben wurde, entstanden und entstehen bei dem Emsländer Familienunernehmen Werkzeugmaschinen, die sich hervorragend verkaufen. Und:

Alle „made in Germany“ – auf diese Feststellung legt Juniorchef Dennis Hempelmann, der unter anderem für den Vertrieb im Hause Hedelius verantwortlich zeichnet, allergrößten Wert. Schließlich hat nicht zuletzt diese Qualitätsphilosophie dafür gesorgt, dass die im beschaulichen Meppen gefertigten CNC-Bearbeitungszentren ganz oben in der Gunst der deutschen Maschinenbaus, dem Hauptkunden des Meppener Unternehmens rangieren. Der Name Hedelius steht für Technik vom Feinsten und maximale Präzision durch extrem verwindungssteife Maschinenkörper und breitgeführte Schlitten – ein Ruf, der sich für den Maschinenbauer seit geraumer Zeit auch in klingender Münze auszahlt.

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So habe man, wie Dennis Hempelmann weiter berichtet, in den letzen vier Jahren den Umsatz glatt verdoppeln können, auf rund 35 Mio. Euro im Jahr 2006. Auch für das laufende Jahr wird wieder ein ordentliches Plus erwartet. Knapp 40 Mio. Euro hält der „Junior“ angesichts des aktuellen Booms im deutschen Werkzeugmaschinenbau, von dem natürlich auch Hedelius ordentlich profitiert, für durchaus realistisch.

Um diese Wachstumspläne realisieren und die Kunden zügig bedienen zu können, will man die Fertigungskapazitäten trotz eines erheblichen Ausbaus in den letzten Jahren erneut kräftig aufgestocken. Rund 1700 m² zusätzlicher Hallenfläche sollen im kommenden Jahr ihrer Bestimmung übergeben werden – selbst wenn die dazugewonnene Fläche dann bereits wieder zu klein sein dürfte, wie Dennis Hempelmann mutmaßt. „Aber jenseits der Straße ist ja noch Platz“, meint er schmunzelnd.

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