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1983 wurde unter der Marke WMF ein neuer Schnelltopf entwickelt, der „WMF Perfect“, der die gesamte Technik im verkapselten, abnehmbaren Griff integriert. Die jüngste Version des „Perfect“, der „Perfect Ultra“ kam 2007 auf den Markt. Zentrales Element ist der Drehknopf am Ende des Griffs, mit dem nahezu alle Einstellungen vorgenommen werden. Eine Restdrucksicherung verhindert nach dem Abdampfen ein vorzeitiges Öffnen des Deckels.
Hobbyköche stellen Ansprüche wie Profis
Ebenfalls eine Neuentwicklung aus den 1980er-Jahren ist der Trans-Therm-Kapselboden, der im Kern mit einer Aluminiumronde zur schnellen und gleichmäßigen Wärmeverteilung ausgestattet und außen komplett von Edelstahl umgeben ist. Seit 2001 ist der Trans-Therm-Boden für alle Herdarten, also auch für Induktionsherde, geeignet. Mittlerweile sind sämtliche Kochgeschirre von WMF mit diesem Allherdboden ausgestattet.
Im Verlauf der 1980er-Jahre entstand zudem ein neuer Freizeitmarkt, das „Kochen zu Hause wie ein Profi“. WMF reagierte darauf mit der Serie „Gourmet“, die Eigenschaften professioneller Kochgeschirre aus der Gastronomie auf Kochgeschirre für den Privathaushalt übertrug: schwere Materialausführung, dickwandiger Topfkörper für gute Wärmespeicherung, schwere Aufliegedeckel, die wasserarmes Garen ermöglichen, und Schüttrand für zielsicheres und dosiertes Ausgießen.
Weitere Geräte ergänzen Topfsortiment
Mit der Serie „Topstar“ ergänzte WMF Anfang der 90er-Jahre sein Topfsortiment um eine Reihe weiterer Geräte für die verschiedensten Zubereitungsarten in der modernen Küche, die alle zueinander passten, miteinander kombinier- und stapelbar waren. Dazu gehörten beispielsweise Wasserbadschüsseln, Seiher oder Dünsteinsätze sowie spezielle Einsätze für Pasta oder Spargel.
Die jüngste Innovation ist die Entwicklung der patentierten „Cool+-Technologie“: Durch ihre besondere Konstruktion verhindern die Griffe der Kochgeschirrserie „Premium One“ die Wärmeübertragung des Topfkörpers auf die Griffe. Heute bietet das Unternehmen für jedes Gericht den passenden Kochtopf. Gemeinsam ist ihnen allen die haushaltsgerechte Größe sowie ihre Geschmacksneutralität und Hygiene.
Nachdem in der Geislinger Kochgeschirrfertigung bereits 2006 ein Roboterzentrum für das Schleifen und Polieren von Deckeln eingerichtet wurde, werden in diesem und den folgenden zwei Jahren 20 Mio. Euro in Ausbau und Modernisierung der Produktionsanlagen investiert.
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