60 Aktionen geplant Gewerkschaft IG Metall dehnt die Warnstreiks aus

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Die IG Metall hat für heute zu umfassenden Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie aufgerufen. Folgendes soll demnach passieren ...

Heute rumort es in Teilen Deutschlands! Denn die IG Metall hat zu zig Aktionen aufgerufen, um ihre fünf-Prozent-Forderung nach mehr Lohn durchzusetzen. Hier mehr dazu ...(Bild:  IG Metall)
Heute rumort es in Teilen Deutschlands! Denn die IG Metall hat zu zig Aktionen aufgerufen, um ihre fünf-Prozent-Forderung nach mehr Lohn durchzusetzen. Hier mehr dazu ...
(Bild: IG Metall)

Im Bezirk Mitte (mit Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) sind laut IG Metall heute rund 60 Aktionen in 37 Betrieben geplant. Erste Proteste hatte es bereits in der Nacht zum Sonntag bei Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach sowie bei der Widia GmbH in Jena-Saalfeld gegeben, wie man erfährt. Die heutigen Schwerpunkte heißen Koblenz mit einem Sternmarsch, der Opel-Standort Kaiserslautern und Betriebe im Frankfurter Umland – wie etwa der zum Schaeffler-Konzern gehörende Autozulieferer Vitesco, aber auch Procter & Gamble oder Rolls Royce. In Kassel legen Beschäftigte von Daimler Truck und der Paul Beier GmbH befristet die Arbeit nieder. Der Grund: Die IG Metall will in den Tarifverhandlungen für rund 3,7 Millionen Beschäftigte den Druck erhöhen. Betroffen von den zeitlich befristeten Ausständen sind wichtige Industriezweige, wie Auto, Maschinenbau, Elektrosektor und Metallerzeugung.

Arbeitgeber-Angebot sichere nicht mal die Kaufkraft

Die Gewerkschaft hat bei einer Laufzeit von zwölf Monaten fünf Prozent mehr Geld sowie die Sicherung von Jobs und Standorten gefordert. Die Arbeitgeber haben in der zweiten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das im kommenden Jahr eine Einmalzahlung und 2028 eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent im Juli 2028 vorsah. Begründet wurde diese Offerte unterhalb der Inflation mit der schwierigen wirtschaftlichen Lage und den hohen Kostenbelastungen für die Industrie in Deutschland. Das Minus-Angebot verschärft den Tarifkonflikt, wie der IG-Metall-Bezirkschef und -Verhandlungsführer Jörg Köhlinger kritisiert. Was die Arbeitgeber auf den Tisch gelegt hätten, sichere nicht einmal die Kaufkraft. Die Beschäftigten verlieren folglich Geld, sollten sich die Arbeitgeber damit durchsetzen. Das werde man verhindern.

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