Verband deutscher Laseranwender - Blechbearbeitung VdLB Im Alltag Konkurrenten – im VdLB eine verschworene Gemeinschaft

Redakteur: Dietmar Kuhn

Im August 1998 entstand aus einer, damals nur aus wenigen Köpfen bestehenden, kleinen Interessengruppe der Verband deutscher Laseranwender – Blechbearbeitung VdLB. Mittlerweile ist der Verband auf eine stattliche Mitgliederzahl gewachsen, etwa um die 60 mit zunehmender Tendenz. Mindestens ein Mal im Jahr treffen sie sich zu Informationsaustausch und Geselligkeit.

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Die rund 70 Teilnehmer der VdLB-Jahrestagung 2014 bekamen bei Meiko in Offenburg erst einmal eine hochkarätige Blechfertigung zu sehen, bevor man im Showroom bei einem Imbiss die Eindrücke diskutierte.
Die rund 70 Teilnehmer der VdLB-Jahrestagung 2014 bekamen bei Meiko in Offenburg erst einmal eine hochkarätige Blechfertigung zu sehen, bevor man im Showroom bei einem Imbiss die Eindrücke diskutierte.
(Bild: Kuhn)

Zusammenhalten – in guten, wie in schlechten Zeiten – das scheint für die Mitglieder des Verbands deutscher Laseranwender – Blechbearbeitung selbstverständlich. Mittlerweile ist der Verband auf etwa 60 Mitglieder angewachsen – die Tendenz ist zunehmend. Alle sind gestandene Unternehmen und betreiben eine Blechbearbeitung mit teilweise eigenem Programm oder als Lohnfertiger schlechthin oder auch mit Spezialisierung auf eine Branche. Da finden sich Unternehmer mit vielleicht 20 Mitarbeitern genauso wie große Firmen mit vielleicht 300 Mitarbeitern. Im VdLB sind sie alle gleich, haben die gleichen Probleme und Sorgen und tauschen sich deshalb regelmäßig auf der Jahrestagung aus. Sie fördern gemeinsam ihren Nachwuchs und bilden sich und ihre Mitarbeiter gut aus.

Jahrestagungen haben immer Überraschungen parat

Deutlich wurde die verschworene Gemeinschaft erst kürzlich auf der 2014er Jahrestagung. Da dürfen dann auch assoziierte Mitglieder und Lieferanten dabei sein. Dieses Mal war der Hersteller professioneller Spültechnik, Reinigungs- und Desinfektionstechnik Meiko in Offenburg einer der Gastgeber. Bei Rekordbeteiligung von rund 80 Teilnehmern wurde von Meiko eine hochinteressante Blechbearbeitung präsentiert. Schließlich werden hier beim Marktführer jährlich viele Tonnen Edelstahlbleche verarbeitet. Alles hochqualitativ, präzise und hohen hygienischen Vorschriften entsprechend.

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Nach circa dreistündiger Exkursion, bei der auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam, führte der Weg in das unweit von Offenburg gelegene Achern-Gamshurst zur Stopa GmbH, zum einen Mitglied im VdLB und zum anderen Marktführer, wenn es um modernste Lagertechnik für Bleche geht. Im Übrigen ist Stopa Systemlieferant für Trumpf.

Darüber hinaus besitzt der Stahl verarbeitende Betrieb große Kompetenzen in Sachen allgemeiner Maschinen- und Stahlbau sowie in Parksystemen und gilt auch darin als führendes europäisches Unternehmen. Wolfgang Kienzler, geschäftsführender Gesellschafter der Stopa Anlagenbau GmbH, stellte den VdLB-Teilnehmern das Unternehmen sehr detailliert und daher auch sehr offen vor und beeindruckte mit guten Zahlen.

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