Schweißen

Impulslichtverfahren steigert die Produktivität beim Stahlschweißen

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Durch die angelegte Pulsfrequenz ist jedoch auch die maximale Drahtabschmelzleistung nicht beliebig steigerbar. Dadurch waren diese Verfahren insbesondere beim Fügen von Stahl dem klassischen MIG-MAG-Schweißen in puncto Geschwindigkeit bisher deutlich unterlegen.

Pulsschweißen hat Nachteile vor allem bei Kehl- und V-Schweißnähten

Hinzu kommt, dass auch die Einbrandtiefe beim herkömmlichen Pulsschweißen geringer ist. Nachteilig ist dies vor allem bei Kehl- und V-Nähten, wo ein höherer Einbrand erwünscht ist, weil dies eine bessere Verbindung der Teile im Wurzelbereich bewirkt.

Insbesondere beim Stahlbau mit Schwarzmaterial konnte sich das herkömmliche Pulsschweißen deshalb im Vergleich zum konventionellen MIG-MAG-Schweißen nur in begrenztem Umfang durchsetzen.

Um die Zukunft zu sichern, hält man bei Terex ständig nach neuen Techniken Ausschau. Auf der Euroblech 2008 stieß man auf die Verfahrens-Innovation Speed-Pulse von Lorch. Schon seit Anfang des Jahres 2009 gehören die Mitarbeiter von Terex Cranes zu den ersten Anwendern, welche die Lorch S-Serie mit der Speed-Pulse-Technik in Betrieb nehmen konnten.

Neue Pulsregelung eröffnet zahlreiche Vorteile beim Schweißen

Unterstützung und ein entsprechendes Testgerät erhielt Terex dabei durch das regional zuständige Lorch Schweißtechnik-Center, die Firma FTB Krevet aus Saarlouis. Dank einer neuartigen Pulsregelung ermöglicht das Schweißgerät einen nahezu kontinuierlichen, temporär sprühlichtbogenartigen, zugleich aber gepulsten Materialtransfer ins Werkstück.

Dabei ist es gelungen, alle Vorteile des Pulsschweißens zu erhalten. Vor allem die beim klassischen MIG-MAG-Verfahren häufig entstehenden Kurzschlüsse mit ihrer Spritzerbildung, die sich sehr nachteilig auswirken kann, werden weiterhin zuverlässig vermieden.

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