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Knauf Interfer

Interfer Stahl Bremen bekommt neuen Eigentümer

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Knauf Interfer veräußert Aktivitäten der Interfer Stahl GmbH am Standort Bremen. Es folgte eine Übernahme des bisherigen Geschäftsführers Bill Talayman als Bremer Stahl Service GmbH.

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Im Zuge eines Management-Buy-outs übernimmt der bisherige Geschäftsführer Bill Talayman das Unternehmen.
Im Zuge eines Management-Buy-outs übernimmt der bisherige Geschäftsführer Bill Talayman das Unternehmen.
(Bild: Bremer Stahl Service)

Knauf Interfer verfolgt weiterhin die strategische Fokussierung auf Flachstahl und Anarbeitung. Daher wurden die Aktivitäten des Standorts Bremen mit Wirkung zum 1. Oktober 2019 an die neu gegründete Bremer Stahl Service GmbH veräußert. Im Zuge eines Management-Buy-outs wird der bisherige Geschäftsführer Bill Talayman sämtliche Aktivitäten und die überwiegende Anzahl der in diesem Bereich beschäftigten Mitarbeitenden übernehmen, wie es in einer Mitteilung heißt.

„Mit der Veräußerung folgt Knauf Interfer konsequent der Strategie sich auf Märkte und Innovationen in den Bereichen Industrie und Automotive zu fokussieren“, so Matthias Kessel-Knauf, Vorsitzender des Vorstands der Knauf Interfer SE. „Wir freuen uns sehr, dass die Tradition des Stahlstandorts Bremen durch das erfahrene Management fortgeführt wird und wünschen Bill Talayman und seinen Mitarbeitenden viel Erfolg.“

Stärken im klassischen Stahlhandel ausbauen

Bill Talayman verfügt über 37 Jahre Erfahrung in der Stahlbranche. Mit der Übernahme von 70 Mitarbeitenden setzen er und sein neues Management auf Kontinuität in der Belegschaft. Zur Weiterentwicklung der Bremer Stahl Service GmbH sollen die Stärken im klassischen Stahlhandel ausgebaut und Investitionen in neue Technologien fließen sowie der Bereich Anarbeitung noch kundenspezifischer ausgerichtet werden, wie es heißt. „So können wir unseren Kunden von Anfang an das volle Leistungsportfolio in gewohnter Qualität und Zuverlässigkeit bieten und als eigenständiges Unternehmen unsere Stärken und Innovationskraft ganz auf unsere regionalen und überregionalen Kunden konzentrieren“, so Talayman. „Ich freue mich auf diese neue Herausforderung und bin entschlossen das Unternehmen nachhaltig zukunftsfähig aufzustellen.“

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