Spezialist für professionelle Edelstahl- und Metallverarbeitung JS-Lasertechnik stellt sich in eigener Regie neu auf

Quelle: Pressemitteilung von JS Lasertechnik 2 min Lesedauer

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JS-Lasertechnik, ein Spezialist für professionelle Edelstahl- und Metallverarbeitung, stellt sich in eigener Regie neu auf. Dazu nutzt es die Möglichkeiten eines Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung.

Hier zu sehen ist der Unternehmenssitz von JS-Lasertechnik in Stendal .(Bild:  JS-Lasertechnik)
Hier zu sehen ist der Unternehmenssitz von JS-Lasertechnik in Stendal .
(Bild: JS-Lasertechnik)

Das Unternehemen JS-Lasertechnik musste Insolvenz anmelden. Daher will es ein Sanierungsverfahren in Eigenverantwortung durchführen, um wieder auf Kurs zu kommen.

Zu den Leistungen der JS-Lasertechnik gehören

  • Laserschneiden,
  • Rohrlasern,
  • CAD-Dienstleistungen,
  • Blechbearbeitung und
  • Oberflächenbearbeitung.

Die rund 45 Mitarbeitenden sind für die Kunden, die hauptsächlich aus der Region stammen, auch in den Bereichen Montagen, Schweißarbeiten sowie Bohr- und Fräsarbeiten tätig.

Pandemieauswirkungen und Preissteigerungen machen Neuausrichtung notwendig

Anlass für die betriebliche Neuaufstellung sind die Folgewirkungen der Corona-Pandemie. Ein weiterer Grund ist die Preissteigerungen in Folge der geopolitischen Verwerfungen. „Bis 2019 stieg die Nachfrage nach unseren Produkten stetig an. Im Vertrauen darauf, dass sich dieser Trend fortsetzt, haben wir unsere Unternehmensstrukturen und Produktionskapazitäten angepasst, um den avisierten Kundenabrufen auch in Zukunft gerecht werden zu können. Durch die Produktionseinschränkungen und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie mussten unsere Kunden ihre angekündigten Abrufzahlen jedoch deutlich reduzieren“, so Jens Schumacher, Gründer der JS-Lasertechnik.

„Wir haben zwar schon früh damit begonnen, unsere Produktionskapazitäten und -prozesse an die veränderten Rahmenbedingungen anzupassen, die entstandene Lücke in der Auslastung der Produktion konnten wir mit anderen Aufträgen allerdings nicht im erforderlichen Umfang schließen.“ Nachdem sich die Produktnachfrage in den letzten beiden Jahren wieder auf das übliche Niveau bewegt habe, seien die Kosten für Rohstoffe und Vormaterial erheblich angestiegen. „Diese Kombination aus Herausforderungen war und ist auch für uns als vorsichtig planendes und agierendes Unternehmen über einen Zeitraum von inzwischen mehr als vier Jahren nicht durchzuhalten“, sagt Schumacher. „Wir sind aber überzeugt davon, dass wir uns mit dem nun begonnen Sanierungsverfahren neu und zukunftsfähig aufstellen können.“

Zügiger Abschluss angestrebt

Ziel ist es, das Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung zügig mit einem Insolvenzplan abzuschließen. Diesen werden Schumacher und ein Team rund um den Diplom-Wirtschaftsjuristen Nico Kämpfert erarbeiten und dem Gericht vorlegen. Kämpfert arbeitet bei der auf unternehmerische Sondersituationen spezialisierten Innovatis. Die Löhne und Gehälter der rund 45 Mitarbeitenden seien gesichert. „Wir werden das Sanierungsverfahren nutzen, um den bereits eingeschlagegen Weg der Neuausrichtung fortzusetzen und abzuschließen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass uns das gelingen wird. Das Geschäftsmodell ist grundsätzlich intakt und derzeit nur durch externe Krisen beeinträchtigt“, erklärt Kämpfert. Der Geschäftsbetrieb und die Produktion bei der 2007 von Jens Schumacher gegründeten JS-Lasertechnik in Stendal läuft ohne Einschränkungen weiter. „Alle Aufträge werden wie geplant bearbeitet, produziert und geliefert. Unsere Kunden erhalten weiterhin die qualitativ hochwertigen Metallerzeugnissen, die sie von uns kennen“, sagt Schumacher.

Von Seiten des Gerichts begleitet Rüdiger Bauch von Schultze & Braun das Sanierungsverfahren. Er wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt und wird die Geschäftsführung im Rahmen der Sanierung beaufsichtigen und konstruktiv begleiten.

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