Sichern Klettverschluss aus Metall

Autor / Redakteur: Dorothee Quitter / Stéphane Itasse

Das Bremer Institut für angewandte Strahltechnik BIAS hat mit Fixx-Itt einen wiederverwendbaren Klettverschluss aus Metall entwickelt, der sich auch in heißen und säurehaltigen Umgebungen zuverlässig einsetzen lässt. Ein Umschmelzprozess mit Hilfe eines Lasers machte es möglich.

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Der wiederverwendbare Klettverschluss Fixx-Itt aus Metall.
Der wiederverwendbare Klettverschluss Fixx-Itt aus Metall.
(Bild: BIAS)

In der Industrie werden Klettverschlüsse eingesetzt, um Bauteile vorübergehend aneinander zu haften. Was aber tun, wenn es bei der industriellen Fertigung sehr heiß ist oder gar mit ätzenden Stoffen gearbeitet wird? Ein Klettverschluss aus Kunststoff ist hier nicht die richtige Lösung, er würde schmelzen.

In der Automobilindustrie wäre auch ein dauerhafter Einsatz an verschiedensten Stellen denkbar. Vor allem an Bauteilen, die bei einer Wartung ausgebaut werden müssten, oder diese selbst vereinfachten. So könnte die sichere Befestigung beispielsweise des Auspuffs oder Teilen im Motorraum – beide Bereiche werden sehr heiß – mit dem Fixx-Itt realisiert werden. Ebenfalls ginge die Montage im Werk schneller und einfacher, da keine Schrauben angezogen oder Schweißverbindungen erstellt werden müssten.

Möglich gemacht wurde die Herstellung durch einen so genannten Anhäufprozess mittels eines Faserlasers: Auf ein dünnes Blech wurden eng, nebeneinander stehend, ein Millimeter dünne Drähte geschweißt. Auf die Spitzen dieser Drähte richteten die Wissenschaftler des BIAS einen Faserlaser, der mit 1090 Nm Wellenlänge und einer Leistung von 300 W arbeitet. So wurde der Draht oben aufgeschmolzen und die Oberflächenspannung des Metalls sorgt dafür, dass nur die Spitze des Drahtes von einer zylindrischen Ausgangs- in eine Kugelform übergeht. Die dünnen Drähte sehen dann aus wie Stecknadeln. Zwei „Nadelkissen“ lassen sich ineinander stecken und ergeben das haltbare Fixx-Itt. (

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