Kleiner und genauer Kompakt ist die zweite Generation der Renishaw-Werkzeugkontrolle

Redakteur: Peter Königsreuther

Renishaw stellt zur EMO 2021 in Mailand die zweite Generation des berührungslosen Werkzeugmess-Systems NC4+ Blue vor.

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Bessermesser! Mit einem Werkzeugmesssystem, das auf einem blauen Laser basiert, will Renishaw eine exaktere und wiederholgenauere Möglichkeit vorstellen. Zur EMO 2021 in Mailand wird es präsentiert.
Bessermesser! Mit einem Werkzeugmesssystem, das auf einem blauen Laser basiert, will Renishaw eine exaktere und wiederholgenauere Möglichkeit vorstellen. Zur EMO 2021 in Mailand wird es präsentiert.
(Bild: Renishaw)

Aufbauend auf dem Erfolg des ursprünglichen NC4+ Blue, das Renishaw vor rund drei Jahren vorgestellt hat, ist die aktuelle Version des berührungslosen Werkzeugkontrollsystems deutlich verkleinert worden. Jetzt ist es in vier Größen erhältlich, die Arbeitsabstände von 55 bis 240 Millimeter bieten, wie es weiter heißt. Die Messwiederholgenauigkeit wurde laut Hersteller insgesamt verbessert. Sie beträgt jetzt ± 0,5 Mikrometer, bei kleineren Abständen. Die Geräte arbeiten im Übrigen mit dem speziellen Renishaw-Softwarepaket, um die berührungslosen Messaufgaben exakt vorzunehmen. Der NC4+ Blue nutzt die Funktionen Microhole und Passiveseal für den Optikschutz, was eine genaue Werkzeugmessung auch bei nassen Objekten ermöglicht.

Smarte Apps erleichtern die Messaufgabe

Renishaw erklärt weiter: Das blaue Laserlicht hat im Vergleich zu den roten Lasern natürlich eine kürzere Wellenlänge, die es zulässt, dass die Laserstrahlgeometrie für diese Messaufgaben optimiert werden kann. So können auch sehr kleine Werkzeuge bei gleichzeitiger Minimierung von Messfehlern, die von Werkzeug zu Werkzeug auftreten, untersucht werden. Ein laut Renishaw wichtiger Aspekt, wenn es um viele unterschiedliche Schneidwerkzeuge geht, mit denen zerspant werden soll.

Erleichterung verschafften auch die Maschinen-Apps sowie die mobilen Apps „Set and Inspect“ und „Goprobe“. Sie gelten als benutzerfreundliche Programmierplattformen, die auch von Einsteigern oder Nutzern mit lediglich ersten Maschinencodekenntnissen gehandhabt werden können. Damit sei das System auch mit Blick auf Industrie 4.0 vorbereitet.

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