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Blechlager

Konventionelle Blechlagerregale gelten als ineffizient und teuer

| Autor/ Redakteur: Rabea Schalow / Dietmar Kuhn

Ein Jobshop, der jährlich rund 1700 t Blech verarbeitet und sein komplettes Rohmaterial in konventionellen Stahlregalen lagert, verschwendet Produktionsfläche, Maschinenlaufzeit und Personalressourcen. Zu diesem Ergebnis kam der Lohnfertiger 2Cut GmbH und investierte daher in ein vollautomatisches Blechlager- und Bearbeitungszentrum von Friedrich Remmert.

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Die raumoptimierte Bevorratung von Blechen: Mit 431 Palettenplätzen auf 390 m² spart die 2Cut GmbH 60 % Lagergrundfläche im Vergleich zu vorher.
Die raumoptimierte Bevorratung von Blechen: Mit 431 Palettenplätzen auf 390 m² spart die 2Cut GmbH 60 % Lagergrundfläche im Vergleich zu vorher.
( Bild: Remmert )

Als verlängerte Werkbank ihrer Kunden ist die 2Cut GmbH auf hochpräzise Blechbearbeitung in den Bereichen CNC-Lasern, Stanzen und Biegen spezialisiert. So vielfältig wie die Kunden des Dienstleisters, die deutschlandweit in allen Branchen zu finden sind, so umfangreich sind auch die zu bearbeitenden Rohmaterialien: Platinen aus Stahl, Edelstahl, Aluminium, Bronze und Federstahl in den unterschiedlichsten Ausführungen und Qualitäten zwischen 3 und 25 mm Dicke hat 2Cut ständig auf Lager.

Vollautomatisches Blechlager direkt an die Bearbeitungsmaschinen angeschlossen

Die platzsparende Bevorratung des Materials gewährleistet heute ein vollautomatisches Remmert-Blechlagersystem, das drei direkt angeschlossene Bearbeitungsmaschinen von Trumpf mit dem gewünschten Material versorgt. Die Blechzelle wurde 2010 in einer neu errichteten Halle des stark expandierenden Unternehmens errichtet.

„Wir arbeiten jetzt mit 24 Mitarbeitern im 3-Schicht-Betrieb, in der Nachtschicht sogar komplett mannlos. Ohne die Automatisierung hätten wir im Lager mindestens drei Stellen zusätzlich besetzen müssen“, veranschaulicht Mario Heinzig, geschäftsführender Gesellschafter der 2Cut GmbH, die Vorteile der Investition. „Außerdem erzielen wir eine zeitnahe Bestandsverwaltung und eine permanente Bestandskontrolle – was in der heutigen Zeit ein echter Wettbewerbsvorteil ist.“

Neues Blechlager erlaubt optimierte Bevorratung von Rohmaterial und Halbzeugen

2Cut nutzt das neue Blechlager heute zur raumoptimierten Bevorratung von Rohmaterial und Halbzeugen. Dafür stehen dem Unternehmen auf einer Lagergrundfläche von 390 m2 431 Palettenplätze zur Verfügung. „Im Vergleich zur früheren Bevorratung auf dem Boden und in Schwerlastregalen sparen wir rund 60 % Lagergrundfläche“, so Mario Heinzig.

Hinter dem einzeiligen Lagersystem verfährt ein Hochleistungs-Regalbediengerät, das mit einer Fahrgeschwindigkeit von 150 m/min die beiden Lasermaschinen der Serie Trulaser 5030 sowie die kombinierte Stanz-Umform-Laser-Maschine Trumatic TC 7000 mit Blechplatinen beschickt. Insgesamt besitzt das Lagersystem eine Ein- und fünf Auslagerstationen. Drei davon befinden sich direkt vor den Lasern und sind zusätzlich mit insgesamt zwölf Pufferplätzen ausgestattet. Auf diese Weise ist ein kontinuierlicher Materialnachschub sichergestellt, der die Maschinenlaufzeiten deutlich verbessert.

Blechlager für künftiges Wachstum flexibel gestaltet

Die beiden zusätzlichen Lagerstationen werden unter anderem für die Auslagerung von Halbzeugen oder Rohblechen für diverse Abkantbänke genutzt. „Da wir auch zukünftig mit einem starken Unternehmenswachstum rechnen, sollte das neue Lager flexibel erweiterbar sein“, ergänzt Mario Heinzig. „Die Remmert-Anlage kann problemlos in alle Richtungen ausgebaut werden – zum Beispiel der Länge nach oder durch eine zweite, parallel verlaufende Regalreihe.“

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