Pech für Plagiatoren Leonhard Kurz macht Produktpiraten das Leben schwer

Redakteur: Peter Königsreuther

Die Leonhard-Kurz-Stiftung gibt bekannt, dass sie Scribos von Tesa zum 1. September übernimmt. Scribos ist Spezialist in Sachen Fälschungssicherheit von Banknoten und Dokumenten.

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Der Folienspezialist Kurz übernimmt zum 1. September Scribos von Tesa, wie gestern bekannt wurde. Das Scribos-Know-how soll in Zukunft der Produktpiraterie Paroli bieten.
Der Folienspezialist Kurz übernimmt zum 1. September Scribos von Tesa, wie gestern bekannt wurde. Das Scribos-Know-how soll in Zukunft der Produktpiraterie Paroli bieten.
(Bild: Kurz)

Kurz registriert eine stetig steigende Gefahr der Produktpiraterie, wie es zu den Hintergründen der Übernahme von Tesa Scribos heißt. Scribos ist Spezialist für Dünnschichttechnik und gilt als marktführend, wenn es um die sogenannte Brand-Protection geht, also dem Schutz einer Marke vor Langfingern, aus dem Produktklau-Unwesen. Aktuelle Schutzmaßnahmen gegen Fälscher betreffen digitale Features, die mit Schutzmarkierungen kombiniert werden können, wie es heißt. Gemeinsam will man ab Herbst neue Produkte entwickeln, die den weltweit agierenden Produktpiraten das Handwerk viel schwerer machen sollen.

Plagiatoren wird das Leben schwerer gemacht

Kurz merkt an, dass das durchaus einen Sinn macht, denn alleine im letzten Jahr wurde vom deutschen Zoll Plagiate im Wert von knapp 240 Millionen Euro beschlagnahmt. Fälscher haben es dabei vor allem auf Kleidung und Elektronikprodukte abgesehen, sagt Kurz. Aber auch Medikamente, Werkzeuge, Nahrungsmittel und Kosmetik seien im Fokus der Fälscherbanden.

Mit der Übernahme in die Kurz-Gruppe wird Tesa Scribos bald mit weiteren namhaften Töchtern agieren, wie OVD Kinegram, ein führender Anbieter von Sicherheitslösungen zum Schutz von Regierungsdokumenten und Banknoten, PolyIC (ein Hersteller gedruckter Touch-Interfaces) oder Kurz-Digital, ein Anwendungsspezialist für individuelle Digitalisierungskonzepte.

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