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Lösbare Schrauben verbinden Stahl- und Aluminiumbleche im Leichtbau

| Redakteur: Stefanie Michel

Auf der Euroblech 2012 präsentiert Ejot seine verbindungstechnische Leichtbaukompetenz anhand einer Audi-A8-Rohkarosse. An dieser Leichtbaukarosserie demonstriert das Unternehmen das Fügen mit der FDS-Schraube über einen Schraubautomaten.

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Über 700 FDS-Schrauben für die sichere Verschraubung der Rohkarosse des Audi A8.
Über 700 FDS-Schrauben für die sichere Verschraubung der Rohkarosse des Audi A8.
( Bild: Audi )

Besonders in der Automobilindustrie finden sich zunehmend Anwendungen aus Leichtbauwerkstoffen, da eine deutliche Verbrauchssenkung und damit einhergehend die Reduzierung des CO2-Ausstoßes nur über deutliche leichtere Fahrzeuge zu erreichen ist. Doch nicht nur die Materialien müssen leichter und leistungsfähiger werden, auch die zum Einsatz kommenden Verbindungselemente sollten Stabilität und Sicherheit auch unter höchsten Belastungen gewährleisten.

FDS-Schraube verbindet Stahl- und Aluminiumbleche ohne Vorloch

Besonders der Karosserierohbau stellt hier höchste Anforderungen an die Fügetechnik. Neben der einseitigen Zugänglichkeit bei der Montage ist insbesondere auch die Lösbarkeit der Verbindung wichtig, gerade im Hinblick auf die Recyclingfähigkeit.

Mit der FDS-Schraube von Ejot können Bleche aus Stahl (bis 1,8 mm) und Aluminium (bis 4 mm) hochqualitativ und ohne Vorloch verbunden werden. Daher sei dieses Verbindungselement prädestiniert für das Fügen von Space-Frame-Strukturen, wo jedes Gramm Gewichtsersparnis und vor allem die einseitige Zugänglichkeit zählt.

So werden allein beim Audi A8 über 700 FDS-Schrauben in die Bauteile der Rohkarosse lochlos gefügt. Bei der Produktion des Audi A8 hat eine zuverlässige und sichere Montage der FDS-Schraube höchste Priorität.

Schraubsystem und Schraube müssen optimal zusammenspielen

Ein optimales Zusammenspiel von Schraubsystem und Schraube ist daher unerlässlich. Der Fügevorgang erfolgt über eine automatische Zuführung der Schraube in das Mundstück des roboterunterstützten Schraubsystems. Der vor dem Mundstück positionierte Niederhalter drückt auf die Fügestelle, wodurch eine Spaltbildung zwischen den beiden Bauteilen während der Verschraubung minimiert wird. Die Schraube durchdringt die beiden Bauteile und formt spanlos ein metrisches Mutterngewinde.

Ist die Kopfauflage erreicht, wird der Anteil des zuvor aufsteigenden Materials vom Schraubenkopf aufgenommen. Bis zum Anziehdrehmoment zieht die Schraube die beiden Bauteile zusammen und sorgt aufgrund ihres hohen Gewindetraganteils für eine sichere, höherfeste Verbindung.

Ejot auf der Euroblech 2012: Halle 13, Stand C72

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