Suchen

Kuka

Lösungen fürs Trennen und Verbinden aus einer Hand

| Redakteur: Frauke Finus

In Düsseldorf auf der Schweißen & Schneiden zeigt Kuka seine neusten Lösungen für die Automatisierung. Kuka Industries und Kuka Roboter präsentieren sich auf einem Gemeinschaftsstand.

Firmen zum Thema

Herzstück der auf der Messe gezeigten Schweißzelle ist das Ready-2-Spot-Speed-Paket von Kuka. Das vorkonfigurierte und getestete Bundle ist nach wenigen Handgriffen betriebsbereit.
Herzstück der auf der Messe gezeigten Schweißzelle ist das Ready-2-Spot-Speed-Paket von Kuka. Das vorkonfigurierte und getestete Bundle ist nach wenigen Handgriffen betriebsbereit.
( Bild: Kuka )

„Derzeit beobachten wir den Trend, dass die Fertigungstiefe gerade bei den Automobilzulieferern steigt. Für ihre Schweißtätigkeiten erwarten sie hochdynamische Lösungen, die gleichzeitig genügend Flexibilität für Adaptionen bieten“, sagt Werner Angerer, Application Product Manager bei der Kuka Roboter GmbH. Auf dem Gemeinschaftsstand von Kuka Industries und Kuka Roboter mit 350 m2 präsentieren die beiden Unternehmen ihre Automatisierungsexpertise im Bereich Schweißen.

Von Ready-2-use-Paketen, dem passenden Roboter, über die geeignete Software, bis zur vernetzten Gesamtanlage – am Messestand zeigt der Robotikspezialist seine ganze Bandbreite.

Alles im Blick: Schweißanlage 4.0

„Nur wer alle Daten im Blick hat, kann seine Prozesse verbessern“, sagt Siegfried Heißler, Vice President Arclas bei Kuka Industries. „Die Digitalisierung der Anlagen ist deshalb der logische Entwicklungsschritt für die Unternehmen.“ Nur so könnten sie auf die veränderten Marktgegebenheiten wie kürzere Produktzyklen und Diversifikation reagieren und den Wettbewerbern Paroli bieten. Kuka Industries unterstützt ihre Kunden hierbei mit ihrem langjährigen Prozess-Know-how im Schweißen und macht die Produktion fit für die Zukunft. Auf der Schweißen & Schneiden können Messebesucher einen Einblick in eine Schweißanlage 4.0 erhalten. Vom Laserschneiden über das Punktschweißen bis hin zum Schutzgasschweißen: Die Anlage simuliert ein mögliches Fertigungsszenario. Dabei werden alle Daten gesammelt und für den Kunden bereitgestellt.

Mit einer Software zur Prozessüberwachung und Dokumentation, werden die Daten überwacht, elektronisch archiviert und stehen daher für weitere Analysemöglichkeiten zum Beispiel in Cloud-Systemen zur Verfügung. So erhalten Standbesucher den Überblick: unter andere, über den allgemeinen Anlagenstatus, Prozessdaten zur aktuellen Bearbeitung des Bauteils, die Schweißqualität des Bauteils und anstehenden Wartungen. Bei Interesse können die Daten auch auf die mobilen Endgeräte gespielt werden. Dies funktioniert ganz einfach über das Scannen des QR-Codes.

Performance für jeden Anwendungsfall

Herzstück einer dieser modularen Zellen ist das neue Ready-2-spot-speed-Paket. Das vorkonfigurierte und getestete Bundle ist nach wenigen Handgriffen betriebsbereit. Besonders Zulieferer aus der Automobilbranche bekommen damit ein Tool in die Hand, Punktschweißapplikationen für das Fügen von Stahl- und Aluminiumteilen schnell und einfach umzusetzen, wie der Hersteller mitteilt. „Mit unseren Ready-2-use-Paketen demonstrieren wir, wie die Zusammenarbeit in einer globalen Welt unter Partnern aussehen kann. Die Applikations-Pakete lassen sich punktgenau den jeweiligen Marktanforderungen entsprechend anpassen“, erklärt Angerer. Die dabei eingesetzte Zusatzsoftware Kuka-Servo-Gun Basic ist ebenfalls auf der Messe zu sehen. Das Software-Technologiepaket ermöglicht höchste Prozessqualität und vereinfacht die Inbetriebnahme, Kalibrierung und auch die Programmierung von Punktschweißapplikationen mit Servozangen, heißt es weiter.

Zuwachs für die Produktfamilie

Der Roboter KR Cybertech ARC HW feiert auf der Schweißen & Schneiden Europapremiere. Das Besondere: Mit einer Armlänge von 2100 mm verfügt der Roboter über eine große Reichweite in dieser Klasse. Die Produktfamilie KR Cybertech ARC ist für Bahnapplikationen wie Schutzgasschweißen ausgelegt, wie der Hersteller mitteilt. Mit der Erweiterung um eine 50-mm-Hollow-Wrist Hand (HW) können Schweißarbeiten nun noch präziser durchgeführt werden, wie es heißt. Der Grund dafür sei: Die Grundachsbewegung werde damit deutlich reduziert. Neben einem hochpräzisen Roboter sind auch passende Positionierer für ein bestmögliches Schweißergebnis entscheidend.

Kuka auf der Schweißen und Schneiden 2017: Halle 13, Stand F14

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44805632)

Kuka; Bild: Reis; ; Bild: MRK-Systeme; Bild: KUKA; Bild: Kuka; Itasse; Schröder; www.nataliyahora.com; VCG; Kohler; Meusburger; Norman Pretschner; 247 Tailor Steel; Stephanie Macht / TH Köln; Erik Steenkist; Meyra; Pfeifer; H. Fischer; Metabo; Leibniz-Institut für Neue Materialien; Uwe Bellhäuser; Autoform; Transfluid; Lantek; Beckhoff; Fotostudio M4 / Mirja Mack; EVT Eye Vision Technology; Kocurek; Rosswag; SSAB; Brechmann-Guss; ZAFH Intralogistik; Deutsche Messe; Pilz; ULT; Vogel Communications Group; ©ekkasit919 - stock.adobe.com; Stefanie Michel; ©Andrey Popov-stock.adobe.com; TU Darmstadt; Coherent; Schall