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Zerspanungstechnik

MAG-Komponentenbereich stellt sich als Corcom neu auf

| Redakteur: Stéphane Itasse

Mit Corcom ist aus dem Werkzeugmaschinenhersteller MAG heraus in kurzer Zeit ein neuer Anbieter für Präzisionskomponenten entstanden. Beim ersten großen externen Auftritt auf der EMO in Mailand wurden als Ergänzung zum bewährten Portfolio Innovationen in den Bereichen Rundtische und Spindeln vorgestellt, wie die Muttergesellschaft MAG Europe mitteilt.

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Dr. Sebastian Schöning, President Corcom: „Die Infrastruktur und die Traditionen, auf denen wir aufbauen, verschaffen uns eine einzigartige Wissens- und Erfahrungsbasis.“
Dr. Sebastian Schöning, President Corcom: „Die Infrastruktur und die Traditionen, auf denen wir aufbauen, verschaffen uns eine einzigartige Wissens- und Erfahrungsbasis.“
( Archiv: Vogel Business Media )

Die MAG-Gruppe zeichnet sich nach eigenen Angaben unter anderem dadurch aus, dass sie ein neues Unternehmen darstellt, das gleichzeitig auf eine über 200-jährige Tradition im Maschinenbau zurückblickt. Dies gelte in ähnlicher Weise auch für den separat aufgestellten Unternehmensbereich Kernkomponenten.

Neuer Komponentenanbieter bringt viel Erfahrung mit

Im Gegensatz zu einem wirklichen Neueinsteiger gehe Corcom mit großer Erfahrung in der Konstruktion und im Bau von Rundtischen, Spindeln, Werkzeug- und Palettenwechselsystemen an den Start. Die Produkte hätten einen Reifeprozess von über zehn Jahren hinter sich. Dazu würden etwa die Hochleistungsspindeln gehören, die in Fertigungssystemen der Hersteller Cross Hüller und Hüller Hille für die Automobilindustrie zum Einsatz kommen, oder die variablen Schwenkspindeln zur Aluminium- und Titanbearbeitung aus Cincinnati für die Luft- und Raumfahrt.

Komplettiert werde das Corcom-Portfolio durch A- und B-Achsen-Systeme, Rundtische, Palettenwechsler, Werkzeugmagazine, Fertigungskapazitäten für Zerspan- und Schweißaufgaben sowie die dazugehörigen Beratungen, Konstruktionen und Dienstleistungen.

Drei MAG-Werke als Corcom-Kompetenzzentren ausgebaut

Die drei Werke in Deutschland, den USA und Ungarn seien, entsprechend ihrer Fertigungstraditionen, als Kompetenzzentren für 5-Achssysteme (Hebron, Kentucky), Spindeln und Rundtische (Rottenburg) sowie Handlingsysteme und Großteile-Fertigung (Kecskemét) ausgelegt worden. An allen Standorten wurde in die Fertigungskapazitäten und die Optimierung der Produktionsabläufe investiert, heißt es.

Nach dem Vorbild der MAG-Gruppe verstehe man sich auch hier als Komplettanbieter für Produkte, Engineering und Service. Einbaufertige Komponenten aus standardisierten Modulen und Optionen würden für Flexibilität sorgen; in den Werken stünden Kapazitäten für Entwicklung, Konstruktion und Fertigung von Komponenten und Plattformkonzepten bereit. Zudem bestehe über Service und Reparatur hinaus auch noch die Möglichkeit zur Überholung von Spindeln.

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