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Fibro Mit flexiblem Schwerlast-Rundtisch werden Taktzeiten im Karosseriebau reduziert

| Redakteur: Rüdiger Kroh

Mit einem Positioniertisch ist es bei der Montage von Heckklappenbauteilen dem Anlagenbauer gelungen, die Taktzeitvorgaben um ein Drittel zu unterschreiten. Aufgrund der Taktzeitreduzierung amortisieren sich die Mehrkosten der Anlage in weniger als zwei Jahren. Der modular aufgebaute und lebensdauergeschmierte Rundtisch hat eine maximal zulässige Transportlast von 12.000 kg.

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Der Rundtisch lässt sich mit unterschiedlichen Motoren ausstatten. Die Antriebe können ohne Demontage des Aufbaus einfach nach unten ausgebaut werden.
Der Rundtisch lässt sich mit unterschiedlichen Motoren ausstatten. Die Antriebe können ohne Demontage des Aufbaus einfach nach unten ausgebaut werden.
(Bild: Fibro)

In Rekordzeit hat der Schwerlast-Rundtisch Fibromat des Rundtischspezialisten Fibro die ersten OEM-Freigaben erhalten. Der wartungsfreie Verwandlungskünstler bietet optimale Voraussetzungen für den Bau besonders flexibler und wirtschaftlicher Anlagen. So ist es dem Anlagenbauer FLT unter anderem mithilfe des Rundtisches gelungen, die Taktzeitvorgaben einer Anwendung im Karosseriebau um ein Drittel zu unterschreiten. Sollte der Produktionsprozess später einmal verändert werden, lassen sich sowohl der Rundtisch als auch die Vorrichtungen einfach und kostengünstig modifizieren.

Modularer Schwerlast-Rundtisch ermöglicht gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Als erster Anbieter hat das Unternehmen aus Weinsberg bei einem Positioniertisch dieser Größe ein modulares und damit preisleistungsoptimiertes Konzept umgesetzt. Der lebensdauergeschmierte und wartungsfreie Rundtisch wird über eine Stirnradverzahnung angetrieben und ist auf Wunsch mit einer pneumatischen Indexierung ausgestattet.

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Nach Angaben von Thorsten Schauder, zuständig für den Bereich Business Development bei Fibro, bietet der Schwerlastpositionierer gerade für OEM entscheidende Vorteile. „Sein hoher Standardisierungsgrad verkürzt die üblichen Lieferzeiten und senkt die Kosten. Ändert sich der Fertigungsprozess oder sollen künftig gar komplett andere Teile produziert oder montiert werden, lässt sich der Rundtisch mithilfe des Modulprogramms einfach und schnell an die neuen Gegebenheiten anpassen“, so Schauder.

Kundenanforderungen hinsichtlich Produktivität und geringem Konstruktionsaufwand beantwortet der Rundtisch mit sehr kurzen Schaltzeiten und einer großen Mittenbohrung. Da er eine Lebensdauerschmierung besitzt, ist der Instandhaltungsaufwand nahezu null. Nach Aussage von Thorsten Schauder bietet der Rundtisch auch für Konstrukteure Vorteile. So seien beispielsweise bei der konzeptionellen Einbindung des Tisches in eine Gesamtanlage keine langwierigen Bauraumuntersuchungen für spätere Wartungsarbeiten erforderlich.

Schwerlast-Rundtisch bietet viele Einsatzmöglichkeiten

Anhand einer Fertigungsanlage aus dem Karosseriebau eines OEM wird deutlich, wo die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Vorteile des Rundtisches liegen. Bereits in der Vorplanungsphase der Montageanlage für Heckklappenbauteile hat der Auftraggeber großen Wert darauf gelegt, dass bei Prozessadaptionen zusätzliche Vorrichtungen auf möglichst einfache Art und Weise integriert werden können. Dafür bietet der Rundtisch die Möglichkeit, weitere Vorrichtungen anzuflanschen.

Hinzu kommt, dass er wahlweise pendeln oder durchdrehen kann. Während Rundtische mit fester Teilung bei jedem nicht genutzten Takt kurz verzögern, lässt sich beim Fibromat variabel festlegen, wie viele Stopps verzögerungsfrei angefahren werden sollen.

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