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Verbindungstechnik

Mit mechanischer Fügetechnik metallische Werkstoffe sicher verbinden

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Schneidclinchen erweitert die Grenzen des einstufigen Clinchens

Wenn traditionelle Fügeverfahren an ihre Grenzen stoßen, lassen sich hochfeste Stahlgüten und Aluminium-Blechlegierungen clinchen. Begrenzt wird der Einsatz des Clinchens jedoch durch die Umformbarkeit, die Blechdickenverhältnisse und die Festigkeit der Werkstoffe. Wie Prof. Dr.-Ing. Marion Merklein vom Lehrstuhl für Fertigungstechnologie der Universität Erlangen-Nürnberg zeigt, lassen sich durch Schneidclinchen die bisherigen Grenzen des Clinchens erweitern. Dieses Verfahren ist speziell für Verbindungen aus Aluminium-Blechlegierungen und höchstfesten Stählen entwickelt worden.

Zum kalten Fügen von Blechverbindungen, auch beschichteter Werkstoffe, eignet sich auch das Stanznieten. Das Verfahren ist gut automatisierbar und die Verbindungsfestigkeit ist sofort nach dem Setzvorgang erreicht. Allerdings muss die Fügestelle von zwei Seiten zugänglich sein. Aktuelle Entwicklungen von Prof. Dr.-Ing. Ortwin Hahn und Prof. Dr.-Ing. Gerson Meschut an der Uni Paderborn verbinden das Stanznieten mit der Klebetechnik. Bei diesem Vollstanznietkleben hat die Stanznietverbindung zunächst die Aufgabe, die Komponenten bis zum Aushärten des Klebstoffs zu fixieren. Dabei darf der Klebstoff jedoch während des Fügeprozesses nicht verdrängt werden.

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