Mobil-Mark auf der Lasys Mobiler Gravur-Laser passt sich an die Werkstücklage an

Redakteur: Peter Königsreuther

Industrie 4.0 beim Laserbeschriften und -markieren auf der Lasys 2016 in Stuttgart: Mit dem System Pulsar+ will Mobil-Mark zeigen, dass sowohl der Prozess als auch das Beschriftungs-, respektive das Gravurergebnis, optimierbar sind. Mobil-Mark stellt in Halle 4A, am Stand 36 den Pulsar+ sowie weitere Highlights vor.

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Auf dem Mobil-Mark Messestand der Lasys 2016 wird der Pulsar+ zeigen, was er kann. Die Besucher dürfen selber damit hantieren, wie es heißt.
Auf dem Mobil-Mark Messestand der Lasys 2016 wird der Pulsar+ zeigen, was er kann. Die Besucher dürfen selber damit hantieren, wie es heißt.
(Bild: Mobil-Mark)

Industrie 4.0 Produktionsumgebungen stellen hohe Anforderungen an „Intelligenz“ und „Vernetzung“ aller produktionsrelevanten Faktoren, erklärt Mobil-Mark. Im Hinblick auf die Lasergravur seien optische Teileerkennung und die individuelle Beschriftung als Bestandteil der automatisierten Produktion zwar bereits State of the Art, doch zeige Mobil-Mark mit dem mobilen Pulsar+, wie der Prozess und das Gravurergebnis weiter optimiert werden können.

Laserkopf erfasst die Lage

Kommen Teile beispielsweise verdreht bei einem herkömmlichen stationären Laser an, muss die korrekte Ausrichtung der Beschriftung über die Software erfolgen, da der Laserkopf sich in der Regel nicht anpassen kann, wie Mobil-Mark betont. Dieser Aspekt führe unter Umständen zu einem schlechteren Gravur-Ergebnis. Im Gegensatz dazu biete der Pulsar+ hohe Flexibilität und Präzision: Nach der optischen Erkennung der Komponente und seiner Position werde der Laserkopf automatisch in die für die Beschriftung perfekte Position gebracht, die in der Software dafür hinterlegte Vorlage abgerufen und die Gravur ohne Qualitätsverlust durchgeführt. Eine Schutzumhausung ist laut Hersteller nicht notwendig, da die Laserschutzklasse 1 höchste Arbeitssicherheit des Pulsar+ gewährleistet; auch in Kombination mit einem Roboter!

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Standbesucher dürfen Pulsar+ testen

Der Laser arbeitet dabei nur, wenn alle druck- und berührungsempfindlichen Sensoren ihr „O.K.“ geben. Auf dem Mobil-Mark Messestand werde der Pulsar+ zeigen, was er kann: In einem Parcours gilt es dann, das vom Standbesucher gewünschte Symbol zu erkennen, den Weg dahin zu finden und eine individuelle Beschriftung zu gravieren. „Mit der Modifikation und Live-Demonstration unseres mobilen Hochleistungslasers Pulsar+ möchten wir zeigen, welches Potenzial unsere Laserkomplettsysteme im Umfeld sich selbstorganisierender Produktionssphären mitbringen. Je nach Kundenanforderung und Anwendungssituation sind wir in der Lage, das dafür optimale System zu entwickeln – vom Laser über passende Aufsätze bis zu intelligenter Software und Befestigungselementen“, erklärt Mobil-Mark Geschäftsführer Dr. Holm Baeger.

Mobiler Faserlaser im Portfolio

Auf der Lasys stellt Mobil-Mark darüber hinaus seinen neuen mobilen Faserlaser mobil-mark Pulsar-F vor. „Wir sehen darin eine konsequente Ergänzung unseres Portfolios, da es spezielle Beschriftungsaufgaben gibt, bei denen Faserlaser gegenüber YAG-Lasern wie unserem Pulsar+ im Vorteil sind“, so Baeger. Faserlaser eignen sich laut Mobil-Mark beispielsweise für die Gravur von Aluminium beziehungsweise Aluminiumlegierungen oder für Spezialanwendungen, bei denen nicht in die Tiefe graviert werden soll.

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