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Trumpf auf der Euroblech 2018

Offline-Programmierung für Laserschweißzellen

| Redakteur: Melanie Krauß

Trumpf präsentiert auf der Euroblech seine neue Programmiersoftware Trutops Weld. Damit können Anwender Programme offline erstellen, während die Laserschweißzelle arbeitet.

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Die Software ermöglicht die Programmierung offline, während die Maschine parallel weiterläuft.
Die Software ermöglicht die Programmierung offline, während die Maschine parallel weiterläuft.
( Bild: Trumpf GmbH + Co. KG )

Die Software ist speziell auf die Laserschweißzelle Trulaser Weld 5000 abgestimmt. Sie integriert alle Trulaser Weld Funktionen, zum Beispiel das Drehmodul oder die Sensorik Teachline. Laut Anbieter ist sie zudem übersichtlich und einfach zu bedienen.

Dadurch, dass die Anwender am Rechner programmieren und nicht an der Laserschweißzelle, kann die Maschine in diesem Zeitraum weiter produzieren. Dies soll eine bessere Aufgabenverteilung zwischen dem Bediener der Anlage und dem Programmierer ermöglichen. Ein weiterer Vorteil sei, dass die Programme deutlich schneller erstellt werden können. Beim Teachen muss der Bediener jeden Punkt, den der Roboter anfahren soll, einzeln programmieren. Trutops Weld errechnet diese Punkte für die Roboterbewegung automatisch.

In vier Schritten zum Programm

Der neue Programmierprozess besteht aus vier Schritten. Zunächst steht das Bauteil im Fokus. Der Programmierer definiert die zu schweißenden Stellen, indem er die entsprechenden Kanten des Teils anklickt. Im Anschluss wählt er aus einer umfangreichen Datensammlung Schweißparameter aus. Alternativ nutzt er selbst ermittelte Parameter.

Die Software berechnet Trumpf zufolge bereits hier automatisch die Bahnbewegungen und erstellt ein erstes Programm. Das finalisiert Trutops Weld im sogenannten „Anlagenmodus“. Hier lässt sich das Bauteil virtuell auf dem Positionierer im Inneren der Laserschweißzelle platzieren. Die Software soll mögliche Kollisionen erkennen und dabei unterstützen, eine Position und Bahnbewegung zu finden, die der Roboter problemlos abfahren kann. Insbesondere bei komplexen Bauteilen sei die Simulation hilfreich.

Im Anschluss übergibt der Programmierer das Programm an die Schweißzelle. Hier prüft die Sensorik Teachline die exakte Lage des Bauteils und gleicht diese Information mit der Simulation ab. Bei Abweichungen passt Teachline das Programm automatisch an. Alternativ können Anwender weiterhin herkömmlich Nachteachen.

Trumpf auf der Euroblech: Halle 11, Stand B94, B48, C35

Weitere Meldungen zur Euroblech finden Sie in unserem Special.

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