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Knoll Plattenbandförderer sorgen für mehr Zuverlässigkeit in der Blechbearbeitung

| Autor / Redakteur: Wolfgang Klingauf / M.A. Frauke Finus

Wenn beim Laserschneiden heißes und flüssiges Metall abtropft oder beim Stanz-Nibbeln feine, harte Späne und dünne Blechabfälle fallen, darf das nicht zum Problem für darunter liegende Fördersysteme werden. Scharnierbandförderer stoßen bei solchen Anwendungen an ihre Grenzen. Anders die Plattenbandförderer von Knoll.

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In Bunkerdosier- und Austragsystemen laufen die Bänder oft mit Steigungen von 0 und 75° sehr steil nach oben. Da die Plattenbänder von Knoll stark profiliert sind, gewährleistet das System auch in diesen Fällen eine bestmögliche Material-Mitnahme.
In Bunkerdosier- und Austragsystemen laufen die Bänder oft mit Steigungen von 0 und 75° sehr steil nach oben. Da die Plattenbänder von Knoll stark profiliert sind, gewährleistet das System auch in diesen Fällen eine bestmögliche Material-Mitnahme.
(Bild: Knoll)

Fördersysteme für Fertigteile und Restmaterial gehören in einer modernen Fertigung zum Standard. Denn nur mit ihrer Hilfe können die teuren Maschinen ohne Unterbrechung produzieren. Entscheidend dafür ist jedoch eine hohe Zuverlässigkeit aller Komponenten. Das ist in der Blechbearbeitung nicht anders als in Zerspanungsbetrieben. Einzig die Ansprüche sind verschieden.

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So haben die Transportbänder beispielsweise beim Laserschneiden besondere Herausforderungen zu bewältigen. Denn mitunter trifft heißes, flüssiges Schnittmaterial auf die Fördersysteme. Eine Situation, mit der die am Markt weit verbreiteten Scharnierbandförderer nur unzureichend klar kommen. Das Problem: Die metallischen Tröpfchen und Stäube können in Spalte und Gelenke gelangen, was diese in der Folge verschleißanfällig und unbeweglich macht. Zudem erwärmt das extrem heiße Material die Scharnierbänder und dehnt diese so stark, dass sie sich verspannen und ausfallen. Das Band zerstört sich also auf Dauer selbst.

Wärmeausdehnung ist kein Problem

Die Plattenbandförderer von Knoll kommen mit solch schwierigen Gegebenheiten bestens klar. Ihnen kann weder das Aushärten des flüssigen Laserschnitts noch seine Hitze etwas anhaben. Das beweisen sie inzwischen bereits seit gut fünf Jahren bei zahlreichen Feldversuchen und Kundeneinsätzen. Entscheidend dafür ist der konstruktive Aufbau ohne klassische Scharniere. Der moderne Knoll-Förderer verschmutzt zwar auch, aber die Gelenke werden dabei nicht beschädigt. Das Plattenband zeichnet sich also durch eine hohe Verschleißbeständigkeit aus. Außerdem wichtig: Die profilierten Platten haben selbst kein geschlossenes Gelenk, das sie miteinander verbindet. Sie stehen nur durch eine Linienberührung in Kontakt. Dadurch ist die Gelenkreibung minimal und die einzelnen Platten können sich axial zueinander bewegen. Ergo kann eine lokale Erwärmung durch heißes Material zwar eine Dehnung der Platten verursachen, diese richtet aber keinen Schaden an.

Nicht zuletzt aus diesem Grund eignen sich die Plattenbandförderer auch für andere Fertigungsarten, wie etwa das Kaltformen. Denn obwohl es Kaltformen heißt, geht es hierbei doch recht heiß zu. Die bearbeiteten Teile erreichen nach dem Formvorgang Temperaturen von 200 bis 300 °C. Hohe Temperaturen – die jedoch den Knoll-Anlagen nichts anhaben können.

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