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Rapid-Weld-Hochleistungsprozess arbeitet mit Tempo für den Schienenverkehr

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Neben diesen Serien realisiert SMW auch Ersatzteile für ältere Schienenfahrzeuge in kleinen Stückzahlen bis herunter zur Losgröße 1. Das ist eine große Herausforderung, da diese Baugruppen damals noch ohne aktuelle Schweißvorgaben und Dokumentationen produziert worden sind.

Neue Impulsstromquellen zum Schweißen von Kleinserien

„Für diese Kleinserien und Einzelstücke nutzen wir die neuen, synergiegesteuerten Impulsstromquellen der Qineo-Serie (Qineo ist ebenfalls ein von Cloos geschütztes Markenzeichen) von Cloos“, erklärt Wolfgang Schulz, „die eine deutliche Verbesserung zur bisherigen Technik darstellen.“ Als einer der ersten Cloos-Kunden setzt SMW das rationelle Rapid-Weld-Verfahren ein.

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Hier hat sich der Haigerer Hersteller gegenüber dem Wettbewerb klar mit Kompetenz durchgesetzt. „Denn eigentlich hatten wir schon eine andere Anlage im Test“, verrät Wolfgang Schulz. „Gemeinsam mit Cloos haben wir diesen schnellen Prozess so weit optimiert, dass ich behaupten kann, er ist derzeit der beste am Markt.“

Rapid-Weld-Schweißprozess bietet Vorteile bei mittel- bis dickwandigen Stählen

Der Hochleistungsschweißprozess Rapid Weld zeigt seine Vorteile bei mittel- bis dickwandigen Stählen, wo große Abschmelzleistungen und optimale Einbrandtiefen erforderlich sind. Auch akustisch lässt Rapid Weld keinen Zweifel an seiner Leistungsfähigkeit: Der exakte Lichtbogen erzeugt einen sonoren, gleichmäßig kräftigen Ton.

Eine schnelle Drahtförderung bis über 12 m/min ermöglicht hohe Verfahrensgeschwindigkeiten und damit kurze Schweißzeiten. Dank des scharf fokussierten Lichtbogens arbeitet der Prozess mit minimalem Wärmeeintrag, sodass weitgehend verzugsfreie Nahtergebnisse erreicht werden.

Schweißnaht-Vorbereitung selbst bei großen a-Maßen nicht mehr nötig

„Außerdem ist eine Nahtvorbereitung selbst bei großen a-Maßen (das a-Maß entspricht der Nahtdicke und ist gleich der Höhe des in eine beliebige Nahtform einschreibbaren Dreieckes) nicht mehr nötig“, weiß Schweißfachmann Roman Bernasch. Das schnelle Schweißverfahren reduziere die Schweißzeit um gut 25%.

Denn waren herkömmlich zum Beispiel drei Lagen (1 × WIG + 2 × MAG) notwendig, um eine HV-Naht sicher zu schweißen, kommt Rapid Weld ohne die WIG-Wurzel aus. „Auch bei V-Nähten können wir das langsamere und teure WIG-Verfahren einsparen und erreichen so ein hohes Rationalisierungspotenzial“, weiß der Experte.

Rapid-Weld-Schweißverfahren reduziert Nacharbeiten

Zudem arbeite dieses innovative Verfahren außerordentlich spritzerarm, was Nacharbeiten entscheidend minimiere. Auf das Schweißen der Gegenlage kann, wenn nicht konstruktiv erforderlich, verzichtet werden. „Wir können mit dem stark fokussierten Rapid-Weld-Lichtbogen sicher durchschweißen und erreichen eine saubere Wurzel.“

Die technische Voraussetzung für den Rapid-Weld-Prozess liefert die neue Schweißstromquelle Qineo Pulse, bei der die geeigneten Schweißparameter für fünf verschiedene Prozessvarianten ebenso wie für die erforderlichen Lichtbogeneigenschaften fertig programmiert hinterlegt sind und nur noch abgerufen werden müssen. Zwei autarke Feinabgleiche – für Lichtbogenlänge und Lichtbogendynamik – sorgen unter allen Umständen für einen optimalen Schweißprozess.

Schweißstromquelle speichert Parameter von bis zu tausend Jobs

Mit dem Bedienmodul Master kann SMW die Parameter von bis zu tausend Jobs hinterlegen und auf Knopfdruck abrufen. Abgestufte Benutzerrechte sorgen dafür, dass bestimmte Schweißparameter nur von autorisierten Mitarbeitern geändert werden können.

SMW hat die Qineo-Stromquellen mit 600 A Leistung zudem mit Wire-Drive-Doppelkoffern ausgestattet, um umrüstfrei mit zwei verschiedenen Drahtstärken arbeiten zu können. „Die aktuelle Cloos-Technik bedeutet für uns einen echten Vorsprung“, resümiert Betriebsleiter Wolfgang Schulz. „Denn im Vergleich zu anderen Systemen ist die Bedienbarkeit einfacher und die Leistung höher.“

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